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Menschen mit Demenz werden häufig in privaten Haushalten und zumeist von nahen Angehörigen betreut und gepflegt. Von den Angehörigen verlangt dies ein großes Engagement und die Bereitschaft zur Betreuung und Pflege fast rund um die Uhr. Damit pflegende Angehörige mit der großen Verantwortung und dem psychischen, physischen und sozialen Druck nicht alleine stehen, gibt es eine Reihe von Entlastungsangeboten.

Die Entlastungsangebote reichen von Möglichkeiten der Beratung, über Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst bis hin zur stundenweise Entlastung durch beispielsweise niedrigschwellige Betreuungsangebote.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden die oben aufgeführten Entlastungsangebote von den Pflegekassen des Versicherten finanziert. Bei Fragen zur Finanzierung, können Sie sich an ihre Pflegekasse wenden, an die ambulanten Pflegedienste oder den Pflegestützpunkt der Stadt Offenbach.

Freie Plätze in der "Auszeit" - 2 x Nachmittagsbetreuung für Demenziell Erkrankte

Im Projekt „AusZeit“ des Freiwilligenzentrums Offenbach können an bis zu zwei Nachmittagen demenziell Erkrankte eine Betreuung erhalten. In dieser Zeit kümmern sich Ehrenamtliche um das Wohlbefinden der Damen und Herren, indem gemeinsam gespielt, gesungen, gelacht, Kaffee getrunken wird oder sich die Gruppe auf einen Spaziergang macht. „Wichtig für unsere Gäste ist die Regelmäßigkeit“, weiß Wolfgang Limberger, der sich seit sieben Jahren in dem Projekt engagiert. „Die Anzahl der Gäste und der Ehrenamtlichen hält sich in der Waage, so dass für eine enge Betreuung gesorgt wird.“ Momentan verzeichnet das Projekt freie Plätze, daher können neue Gäste in die Gruppen aufgenommen werden.

„Auch für die betreuenden Angehörigen bieten wir damit eine Auszeit an, damit sie auch einmal Zeit für sich haben“, sagt Sigrid Jacob, Geschäftsführerin des Freiwilligenzentrums. Weitere Entlastung bietet der Fahrdienst, der auf Wunsch Fahrdienst die Gäste zuhause abholt und wieder zurückbringt. Die Kosten für die Betreuung und den Fahrdienst können teilweise über die Krankenkasse erstattet werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte Angehörige beim Freiwilligenzentrum, Sigrid Jacob, unter 069 82367039 oder infofzofde

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