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© bellaluna / photocase.de
Die demographischen Entwicklungen verändern Deutschland. Insbesondere Gemeinden und Städte sehen sich in der Herausforderung durch die Umsetzung neuer Konzepte die Versorgung einer stetig steigenden Anzahl älterer Menschen perspektivisch sicher zu stellen.
Logo für das Projekt GESCCO
© Grafik: IZGS

Einen wichtigen Einfluss auf die Lebensqualität älterer Menschen nehmen deren soziale Netzwerke. Gehen diese verloren, kommt es zu einer schleichenden Isolierung der Menschen mit gravierenden psychologischen und physiologischen Auswirkungen.

Im Projekt GESCCO werden der Arbeiter-Samariter Bund Regionalverband Mittelhessen und die Stadtverwaltung Offenbach unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt neue Konzepte zur Versorgung einer stetig steigenden Anzahl älterer Menschen in Offenbach erproben und umsetzen. Das dreijährige Projekt mit dem Titel „Generating Sharing and Caring Communities - Integrating Technologies, Volunteering and Services (GESCCO)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Demographische Veränderungen aktiv gestalten

Ziel des Projektes ist es, persönliche Netzwerke der Menschen zu stärken und professionelle Hilfe anzubieten wo diese benötigt wird. Koordiniert werden die Netzwerke durch den ASB in enger Zusammenarbeit mit der Stadt.

Der Projektinitiator, Prof. Dr. Michael Vilain, aus Darmstadt sieht in dem Projekt GESCCO das Potential, „die demographischen Veränderungen aktiv zu gestalten und zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beizutragen“. Sie entlaste die sozialen Sicherungssysteme und macht Städte und Gemeinden zu attraktiven Lebensräumen für die alternde Bevölkerung.

„Mit dem Projekt GESCCO geht das Institut für Zukunftsfragen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt gemeinsam mit seinen Partnern neue und innovative Wege in der Gestaltung demographischer Entwicklungen, indem das Altern nicht mehr ausschließlich mit der Inanspruchnahme von Leistungen gleichgesetzt wird, sondern vielmehr das Potential einer alternden Gesellschaft erkannt, genutzt und aktiv gefördert wird.“ Zusätzliche Expertise erhält das Projekt durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros.

Das erste Treffen für den Standort Offenbach fand am Mittwoch, 22. März, im Seniorentreff Nordend des ASB, Pirazzistraße 18, statt. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Schneider (B90 / Die Grünen) und dem ASB Geschäftsführer Ulrich Müller wurde diskutiert, wie passgenaue Angebote für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Offenbach aussehen können und wie der gemeinschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden kann.


24.03.2017