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Hand mit Kuli, die "Patientenverfügung" auf ein Blatt schreibt
© Gerd Altmann / Pixabay

Viele Menschen glauben noch, dass die Angehörigen über medizinische Maßnahmen bestimmen können, wenn man – aufgrund eines Unfalls oder einer weit voran geschrittenen Erkrankung – nicht mehr dazu in der Lage ist, seinen Willen zu äußern.

Tatsächlich kann jedoch nur eine Patientenverfügung gewährleisten, dass die eigene Haltung zu lebensverlängernden medizinischen Maßnahmen im Notfall berücksichtigt wird.

Um eine Gewähr zu haben, dass die Verfügung auch wirklich umgesetzt wird, bevollmächtigt man einen nahen Angehörigen oder eine andere Vertrauensperson. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gehören untrennbar zusammen. In manchen Fällen ist zudem eine Betreuungsverfügung nötig.

Wer sich dazu beraten lassen möchte, kann sich an einen Arzt oder einen Notar wenden. Die Kosten sollten vorher geklärt werden.

Eine kostenfreie individuelle Beratung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bietet der Verein "Besser Leben im Lauterborn" gemeinsam mit dem Caritasverband Offenbach/Main e.V. seit 2017 an – durchgeführt von Ursula Mostertz, die bei der Malteser-Akademie 2016 zur ehrenamtlichen Beraterin qualifiziert wurde.

Die Beratung ist nicht auf Bewohner des Lauterborns beschränkt.

Kontakt:

Ingrid Wittfeld, Vorstandsmitglied von „Besser Leben im Lauterborn“ und Leiterin des Caritas-Projekts „Gut leben und altern im Lauterborn“, unter 069 84005162 oder ingrid.wittfeldcv-offenbachde