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Übergabe des Förderbescheids für die Kita Brandenburger Straße durch Staatssekretärin Anne Janz an Dezernent Paul-Gerhard Weiss sowie die Leitung der Kita Sabina Hubrich (links), Annett Treibert,  stv.Leitung (hinter Kindern), ganz rechts Susan Melzer-Soltani, pädagogische Leitung des Eigenbetriebs Kindertagesstätten Offenbach (EKO) © Stadt Offenbach/georg-foto.de
„Mit den beiden Projekten schlagen wir das nächste Kapitel in einer wachsenden Stadt auf“, erklärt Stadtplanungsdezernent Paul-Gerhard Weiß. Deshalb werden im Zuge der ohnehin fälligen Sanierungen auch gleich die Kapazitäten erweitert: So erhält die 1963 eröffnete innerstädtische Kita in der Rödernstraße einen Teilneubau und das 1973 errichtete Gebäude der Kita in der Brandenburger Straße wird durch einen Neubau ersetzt. Beide Bauten entstehen in zweigeschossiger Holzmodulbauweise und entsprechen dann energetischen und vor allem auch den heutigen pädagogischen Standards. Außerdem wird in beiden Fällen Barrierefreiheit hergestellt. Die Kosten liegen bei beiden Projekten bei rund 6,3 Mio. Euro, hierfür wurden Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes (KIP) beantragt, die bis Ende 2020 abgerechnet sein müssen. Von einem „straffen Programm“ spricht Anna Heep, Leiterin des Hochbaumanagements beim Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement,denn bereits im Mai beziehungsweise Juni sollen die Bauarbeiten beginnen.

Teilneubau in der Kita Rödernstraße

In der Rödernstraße wurde die Freifläche des Kindergarten bereits für die Baumaßnahme vorbereitet, so dass im kommenden Monat die beiden Interimsbauten aufgestellt und im Mai bezogen werden können. Dann wird mit dem Abbruch des Haupt- und Nebengebäudes begonnen, in denen aktuell Büroräume, vier Kita-Gruppen und Lagerräume untergebracht sind. Der 2006 errichtete eingeschossige Anbau mit Räumen für zwei Kita-Gruppen bleibt in Struktur und Kubatur unangetastet, allerdings wird der Solitär dann direkt mit dem Neubau verbunden. „Derzeit sind beide Gebäude nur über eine überdachte Außenfläche zu erreichen“, erklärt die zuständige Projektleiterin Stefanie Tirtha-Rupp vom Stadtplanungsamt.

Der Neubau bietet dann Platz für  eine weitere Gruppe, so dass bis zu 175 drei bis sechsjährige Kinder in der Rödernstraße ganztags betreut werden können. Sie finden dort nach Süden orientierte Gruppenräume, Gruppen-, Differenzierungs- und Bewegungsräume und haben nach Abbau der Interimslösung wieder viel Platz zum Spielen und Toben auf der knapp 2.500 Quadratmeter großen Freifläche.

Neubau der Kita Brandenburger Straße

Beengt und in die Jahre gekommen ist auch das 1973 gebaute Gebäude der Kita Brandenburger Straße am nördlichen Rand der Hans-Böckler-Siedlung. In dem als funktionales Vieleck konzipierten Bau werden aktuell 112 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren in 5 Gruppen betreut, mit Bezug des Neubaus werden es 149 Kinder in 7 Gruppen sein. Hier wird der vorhandene Bau an anderer Stelle auf dem Gelände durch einen Neubau ersetzt. „Wir hatten verschiedene Varianten geprüft, aber ein Neubau ist die wirtschaftlichste Lösung“, erklärt Heep. Zumal aufgrund des relativ großen Freigeländes auf eine Interimslösung verzichtet werden kann. Auch hier kann es bald losgehen: Am vergangenen Dienstag, 12. März, überreichte Staatssekretärin Anne Janz die Förderzusage von 5,6 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm an Paul-Gerhard Weiß: „Mit diesem Investitionsvolumen kann ein geeigneter Lern- und Erfahrungsraum für Kinder geschaffen werden. Ein gutes Beispiel, was das Kommunalinvestitionsprogramm der Landesregierung leisten kann und soll“.

Offenbach am Main, 26. März 2019