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Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in der Bundesrepublik Deutschland ein Grundrecht. Erst wenn ein gleichberechtigter Zugang zu allen Ressourcen der Gesellschaft erreicht ist, insbesondere zur Erwerbsarbeit, zu kommunalen Dienstleistungen und zur Gesundheitsversorgung sowie zu politischen Ämtern und wenn die gerechte Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern Wirklichkeit geworden ist, ist das Ziel umgesetzt.
Das Offenbacher Frauenbüro arbeitet seit 1988 auf Beschluss des Stadtparlamentes. Die Arbeit wird flankiert durch dessen Beschlüsse wie z.B. Projektbeschlüsse zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt, zum Schutz vor Gewalt, den Beitritt der Stadt Offenbach zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene und Frauenförder- und Gleichstellungspläne für die Umsetzung in der Verwaltung.

Die Gleichstellungsarbeit der Kommunalen Frauenbeauftragten wird unterstützt und begleitet durch die Kommission zur gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau. Sie ist ein ganz wesentliches Netzwerk der Offenbacher Frauenpolitik. Es handelt sich um eine Kommission nach § 72 Hessische Gemeindeordnung (HGO), die den Magistrat beraten und unterstützen soll. So wurde der Internationale Frauentag mit seinen Aktionen, die medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung, der Sophie von La Roche-Preis, die Auszeichnung der familienfreundlichen Unternehmen in Offenbach und vieles mehr an den Magistrat zur Beschlussfassung empfohlen und konnte bei positivem Votum umgesetzt werden.

In der Gleichstellungskommission führt den Vorsitz Frau Stadträtin Marianne Herrmann, die Geschäftsführung liegt bei der Kommunalen Frauenbeauftragten. Die Kommission hat 29 Mitglieder aus allen wichtigen Bereichen der Frauenpolitik. Vertreten sind die Frauengruppen der Parteien, Stadtverordnete, Gewerkschaft, Ausländerbeirat und Frauenorganisationen sowie Wohlfahrtsverbände. Die Kommissionsmitglieder werden für jede Legislaturperiode von den Stadtverordneten für dieses Ehrenamt gewählt.

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