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Radlerin
© FemmeCurieuse / photocase.de

Das Amt für Umwelt, Energie und  Klimaschutz bietet auch dieses Jahr Anfängerkurse im Radfahren für Frauen an. Vom 28. März an gibt es  vormittags von 9.30 bis 12 Uhr oder nachmittags von 13.30 bis 16 Uhr  werktags einen Kurs, der es ermöglicht, danach viele Wege mit den Rad zu erledigen.

Seit 2014 bietet die Klima.Schutz.Aktion zwei Radfahrkurse für Frauen aus Offenbach an. In einem 10-tägigen Kurs lernen Frauen Fahrrad fahren, auch wenn sie noch nie vorher auf einem Fahrrad gesessen haben. In den beiden Kursen lernen je acht Teilnehmerinnen gemeinsam den Umgang mit dem Fahrrad. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Das Material, wie Roller, Fahrräder und Helme, wird gestellt.

Dieses Angebot ist eines von vielen Projekten und Initiativen, die die allgemeine Akzeptanz für das Radfahren in Offenbach steigern und den Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsauskommen erhöhen sollen.

Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz: „Mit dem Radfahren kann man viele persönliche Vorteile verbinden und dabei auch noch helfen, in Offenbach weniger Lärm zu verursachen und Emissionen zu verringern! In den letzten Jahren haben wir viele Maßnahmen auf den Weg gebracht, die den Radverkehr in Offenbach voran brachten.“ Bereits zum fünften Mal in Folge bietet das Umweltamt den Radfahrkurs für Frauen an, die noch kein Rad fahren können. Dieses Angebot ergänzt unter anderem das Schulische Mobilitätsmanagement an Schulen, bei dem Kinder auf die Radfahrprüfung in der 4. Klasse vorbereitet werden. „Mütter und Kinder können so zukünftig gemeinsam mobil sein und Fahrrad fahren.“

„Mit dem Radfahrkurs richten wir uns an Frauen, die bisher nicht die Möglichkeit hatten, es zu lernen oder die aus unterschiedlichen Gründen sich nicht mehr trauen es zu probieren“, erläutert Alexander Jeschke, Projektleiter für die Radverkehrsförderung im Klimaschutz. „Gerade die Stadt Offenbach ist aufgrund der kurzen Wege fahrradideal. Es gibt kaum eine Strecke, die mit dem Auto viel schneller zurückgelegt werden kann als mit dem Fahrrad. Die Kurse werden gut besucht, der Wunsch nach unabhängiger und selbstbestimmter Mobilität ist groß.“

In dem Kurs von Mobilitätstrainerin Nicole Matheis erobern sich die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. So wird im ersten Schritt mit Tretrollern begonnen, bevor dann in einem zweiten Schritt das eigentliche Fahrrad fahren geübt wird. Dabei werden mit Spaß und Abwechslung Übungen durchgeführt werden, die die notwendigen Fähigkeiten vermitteln im Straßenverkehr mit dem Fahrrad sicher unterwegs zu sein.

Das seit 20 Jahren bewährte Ausbildungskonzept „moveo ergo sum“, auf dem der Kurs basiert, ermöglicht es, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und sich das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu erschließen. 

Kursort

Auf dem Gelände der Grundschule Buchhügel, Goerdeler Straße 131

Kursleiterin

Nicole Matheis, Ethnologin M.A., ist seit 1998 in der Erwachsenenbildung mit Migrantinnen tätig. Seit 2004 bietet sie Radfahrkurse an. Nicole Matheis absolvierte eine Radfahr-Ausbildung nach der Methode „moveo ergo sum“ bei dem Fahrlehrer und Pädagogen Christian Burmeister in Hamburg. 2008 gewann sie den Integrationspreis des Landes Hessen für das Projekt „Ich fahr‘ Rad!“.

 

Kontakt und Anmeldung

Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz
umweltamtoffenbachde
Tel. 8065-3613


Ausblick:

Ab dem 6. Mai 2019 (bis 15.05.2019) wird es einen Aufbaukurs geben, ab dem 27. Mai (bis 07.06.2019) ein Verkehrssicherheitstraining und ab dem 11.06 startet das „Radfahren im Alltag“, an dem die Radschülerinnen in Begleitung von Fahrradlotsinnen die üblichen Alltagswege gemeinsam  befahren können. Die drei letzten Kursangebote werden durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative (Bundesumweltministerium) gefördert und werden kostenfrei angeboten werden.

Offenbach am Main, 13. März 2019