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Übergabe Integrationspreis
© Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach
Der Judoclub „Samurai“ erhält in diesem Jahr den Integrationspreis für besonderes Engagement im Bereich der Integration. Weil die Preisverleihung am 28. April wegen der Corona-Krise ausfallen musste, überreichte die Integrationsdezernentin Sabine Groß am 03. Juni die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro an den Vorsitzenden des Judoclubs, Francesco Liotta.
„Die Verleihung des Integrationspreises durch die Stadt ist eine Anerkennung unserer Arbeit über die wir uns sehr freuen“, so Francesco Liotta. Der Integrationspreis wird jährlich an Vereine, Verbände, Institutionen, Unternehmen oder Einzelpersonen vergeben, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung stark machen. Der Judoclub „Samurai“ beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Integration: Fast 20 Nationen trainieren miteinander und lernen dabei wichtige Lektionen, wie Disziplin, Verantwortung, Achtung der Mitmenschen, Toleranz und Gemeinschaftssinn. Die Arbeit des Judoclubs wurde als preiswürdig befunden, weil sie den teilnehmenden Jugendlichen – unabhängig von Geschlecht und Herkunft – eine solidarische und gleichberechtigte Haltung vermittelt und damit wertvolle Integrationsarbeit im Alltag leistet. Klares Ziel ist hierbei, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance zu geben. „Die sportliche Arbeit mit den Jugendlichen übt Solidarität ein und damit wichtige Werte für ein gutes Miteinander“, betont die Integrationsdezernentin.

Aktuell ist die Vereinsarbeit noch nicht wieder wie gewohnt möglich. Francesco Liotta berichtet, dass es im Verein um Kontaktsport geht und daher in der aktuellen Situation keine Trainings stattfinden können. „Corona wird uns noch einige Monate begleiten und bis dahin wird es für viele Vereine keine einfache Zeit. Umso mehr freut es mich, dass wir Samurai mit dieser Auszeichnung unterstützen können“, sagt Sabine Groß.

Bildinformation:

Integrationsdezernentin Sabine Groß überreicht die Urkunde an den Vorsitzenden des Judoclubs, Francesco Liotta.


Fotos: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Offenbach am Main, 4. Juni 2020