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Das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) hat 2009 die Initiative JUGEND STÄRKEN ins Leben gerufen. Unter dem Dach der Initiative haben vier Programme (Kompetenzagenturen, Jugendmigrationsdienste, Schulverweigerung – die 2. Chance, Stärken vor Ort) neue Wege erprobt, wie die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen effektiver gelingen kann.
Aufbauend auf den lokalen Standorten der drei Programme, die einen individuellen Förderansatz verfolgen (Kompetenzagenturen, Jugendmigrationsdienste, Schulverweigerung – die 2. Chance) hat im Oktober 2010 das ESF-Modellprogramm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region begonnen, unter anderem in Offenbach.

Ziel des Modellprogramms ist es, ein passgenaues und durchgängiges Fördersystem am Übergang von der Schule in die Ausbildung für nicht (mehr) erreichte Jugendliche zu schaffen.

35 Kommunen – darunter die Stadt Offenbach – werden darin gefördert, bestehende Förderlücken in den lokalen Angeboten für benachteiligte junge Menschen zu eruieren. Stellt die Kommune fest, dass es vor Ort für die jungen Menschen kein passendes Unterstützungsangebot im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe gibt, so kann sie eine neue Maßnahme im Rahmen des Modellprogramms initiieren und durchführen. Mittels dieser sogenannten Lückenschlussprojekte soll die bestehende Förder- und Angebotsstruktur bedarfsgerecht ergänzt werden.

Die Lokale Koordinierungsstelle für die Umsetzung des Modellprogramms in Offenbach ist beim Jugendamt der Stadt Offenbach angesiedelt.