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Viel Spannendes gibt es bei der Museumsralley im Haus der Stadtgeschichte zu erleben und zu entdecken. Simone Ganss nimmt die Kinder mit auf eine Zeitreise in die Offenbacher Geschichte, bei der das Schneewittchen aus Bieber ebenso vorkommt wie auch die Romanze des Dichterfürsten Goethe mit Lili Schönemann.

Museumsrallye für kleine Detektive

Spannend ist die Museumsrallye für Kinder mit Köpfchen und Spürsinn. Der kurze Orientierungsrundgang durch das Haus der Stadtgeschichte führt vom 2.500 Jahre alten Wagengrab des „Keltenfürsten“ aus Rumpenheim über römische Ausgrabungen zum sogenannten Bieberer „Schneewittchen“. Weitere Besonderheiten, die es zu erkunden gilt, sind die erste Urkunde, die Offenbach erwähnt und ein über zwei Meter hohes großbürgerliches Puppenhaus aus dem Jahr 1757. Aufgeteilt in Gruppen und ausgestattet mit einem Fragebogen, gilt es nun für die pfiffigen Schatzsucher und kombinationssicheren Detektive, Aufgaben zur Offenbacher Stadtgeschichte zu lösen. Dabei werden alle Sachgebiete des Museums einbezogen. Die Rallye wird der jeweiligen Altersstufe der Gruppe angepasst. Zum Abschluss wird die Rallye in gemeinsamer Runde besprochen.

Leiter/in: Simone Ganss
Dauer: 1,5 Stunden

Das Bieberer „Schneewittchen“

Im Märchen suchte die böse Stiefmutter Schneewittchen und die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen. In der Realität ist die Suche sehr viel einfacher, denn „Schneewittchen“, so haben die jüngsten Museumsbesucher das etwa elfjährige Mädchen benannt, das in unserer Gegend zur Zeit der Franken, einem germanischen Volksstamm, gelebt hatte. Bei Bauarbeiten in Bieber wurde ein Gräberfeld freigelegt, so auch das Grab dieses Mädchens, das nun im Haus der Stadtgeschichte zu sehen ist. Welches Geheimnis, welche Geschichte umgibt dieses Mädchen? Wie lebten sie und die anderen Kinder des Dorfes? Wie kleidete sie sich, wie ernährte sie sich? Woran starb sie und warum? Wieso weiß man das heute alles? Viele spannende Fragen und Geschichten rund um das Bieberer „Schneewittchen“ führen in eine unbekannte Zeit zwischen der Antike (Römer) und dem Mittelalter (Ritter). Die Kinder erhalten ein Malblatt, auf dem sie die Tracht und die gefundenen Grabbeigaben einzeichnen können. Leiter/in: Simone Ganss Dauer: 1 Std., Bei den Führungen im Haus der Stadtgeschichte setzen sie sich für die Buchung bitte mit dem dortigen Sekretariat in Verbindung: Telefon 069/80652446!

„Spaziergang mit Kindern zum Einzigartigen Offenbachs“

Der Stadtspaziergang führt zu besonderen Orten und Gebäuden, wie z.B. der Hugenottenkirche, dem Büsingpalais, dem Isenburger Schloss, dem Lilitempel, dem Aliceplatz. Dort wird von Menschen erzählt, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Offenbach ein neues Zuhause fanden, Erfindungen machten, die die ganze Welt bewegten, von Mozart, der sie hier besuchte. Wie Kinder im Büsingpalais lebten, ob es Kinderzimmer gab und was sie im Unterricht lernen mussten…Von der marmornen Badewanne in der Grotte des Lilitempels, wer darin badete und von Lilis Liebesgeschichte mit Goethe. Warum das Schloss in Offenbacher „Isenburger“ heißt, und welche Geschichten sich um das Schloss ranken. Am Aliceplatz steht ein Denkmal „Krieh die Kränk Offebach“. Wer war der Herr mit Zylinder, der sich Offenbacher Straßenhunde vom Leib halten musste?!

Leiterin: Simone Ganss
Dauer: 1 Std.
Kosten: 32 €