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Kinder arbeiten am Laptop
© Stadt Offenbach
In der bundesweiten Ausschreibung der „Ich kann was!“-Initiative konnte die Medien-Etage mit ihrem Projekt „musical.me – Mein Song, Mein Sound, Mein Style“ überzeugen: Aus 425 sehr unterschiedlichen Projektvorschlägen wurde "musical.me“ am 12. September als eines von 80 Projekten für eine Förderung ausgewählt.

Mit seinem kreativen und handlungsorientierten Konzept zur Vermittlung digitaler Kompetenzen und dem gezielten Aufgreifen der Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil konnte das Projekt der Medien-Etage bei der Jury punkten.

Zu Beginn der diesjährigen Sommerferien liefen drei große „Ich-kann-was“-Projekte mit dem Titel „musical.me – mein Song, mein Sound, mein Style“ in den verschiedenen Jugendzentren in Offenbach an. Das Besondere an diesen Projekten ist vor allem die gemeinschaftliche Produktion von Musik und kreativen Medieninhalten aller Projektbeteiligten.

Im JUZ Lauterborn lag der Fokus auf dem Musikmachen. In diesem Projekt haben die Kinder vor allem analog musiziert und getextet, die Inhalte drehen sich um Bedeutung und Nutzen von digitalen Alltagsmedien für die teilnehmenden Kids.

Die Mädchen-Etage startete ihre kreative und spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema digitalisierte Lebenswelten mit einem Trickfilmprojekt. Im Rahmen des Projekts erstellten die Teilnehmerinnen drei kurze Filme, zum einen über die Beziehung zu ihren Smartphones, zum anderen über sich verselbstständigende Technik.

Im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum (KJK) Sandgasse gab es im Rahmen der „Ich-kann-was“-Initiative eine Multimedia-Ferienprojektwoche der Medien-Etage und des Jugendkulturbüros, in der die Teilnehmenden einen gemeinsamen Rap-Song zu ihrer eigenen Mediennutzung entwickelten. Hierfür haben die Kinder auch die Beats und ein Musikvideo zu dem Song produziert. Die verhandelten Themenbereiche reichten von Internet und Smartphone im Allgemeinen über soziale Netzwerke und Instant Messenger bis hin zu Gaming. Passend dazu entstanden auch ein kurzer Spielfilm über What’s App-Kettenbriefe und ein Trickfilm, der amüsant verhandelt, ob nun What’s App oder doch YouTube die bessere App ist.

Das JUZ Nordend hatte schon vor den Ferien ein groß angelegtes Hip-Hop-Projekt gestartet, das seinen Fokus auf dem Texten und der persönlichen Auseinandersetzung mit digitalen Alltagsmedien hat. Nach den Sommerferien planen die Teilnehmenden ihre Songs im Tonstudio im KJK Sandgasse aufzunehmen und es sollen ebenfalls Musikvideos zu den Songs entstehen.

Neben dem großen Spaß und den tollen Endprodukten, bieten diese kreativen Medien- und Musikprojekte eine Plattform für Kinder und Jugendliche, sich kreativ auszudrücken und ihre Nutzung digitaler Alltagsmedien sowie deren Bedeutung für ihre Lebenswelt spielerisch zu reflektieren und mit anderen abzugleichen.

Die fertigen Produkte werden in einer Sendung von „Standby – Das Yougendmagazin“ im Offenen Kanal Rhein-Main gezeigt. Der genaue Sendetermin wird noch bekannt gegeben.

Die „Ich kann was!“-Initiative ist ein Projekt der Deutsche Telekom Stiftung. Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ fördert sie Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Themen und Herausforderungen der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen gezielt mit der Vermittlung von digitalen Kompetenzen verbinden.

18. Juli 2018