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Lachendes Mädchen
Gut lachen haben die Kinder im Lauterborn bald, ihr Spielplatz wird verschönert © speednik / photocase.de
„Wenn es um Blindgänger im Boden geht, ist man vor Überraschungen natürlich nicht gefeit“, erklärt Fachreferentin Stadtgrün Barbara Katzer vom Stadtplanungsamt. Aber was die Umgestaltung des Spielplatzes im Lauterborn angeht ist sie optimistisch, dass die Kampfmittelsondierung keine Verzögerung wie in der Johannes-Morhart-Straße nach sich zieht und der Spielplatz zügig saniert und neu gestaltet werden kann. Konzeption und Spielgeräte auf dem 1970 eröffneten Spielplatz sind buchstäblich in die Jahre gekommen. Deshalb soll die 1.035 Quadratmeter große Fläche in der Richard-Wagner-Straße/ Bethnal-Green-Straße bis Ende des Jahres für die 0 bis 6-jährigen Kinder im Stadtteil Lauterborn attraktiver gestaltet werden.
Effektiv aufgewertet werden 741 Quadratmeter, denn Heckenzüge und Baumkulisse sowie die gestaltete Mauer zur Richard-Wagner-Straße bleiben erhalten. Die verbleibende Fläche, bisher eine eher unattraktive Einheit aus Sandkästen, Rutsche, Klettergerüst und Balancierbalken,  wird in zwei Spielbereiche und einen Aufenthaltsbereich mit einer Bank-Tischgruppe aufgeteilt, die lediglich durch den einheitlichen Fallschutz, das ist der Bodenbelag an den Spielgeräten, verbunden sind. Im Spielbereich 1 plant Katzer  ein Areal mit Holzhäcksel am Boden, einer Schaukel sowie einem altersgerechten Kletterparcours. Spielbereich 2 ist für kleine Sandburgenbauer, hier wird es jede Menge Sand, ein Kombigerät, Spieltische und Wipptiere geben. Zusätzlich aufgewertet wird der Spielplatz mit Naturangeboten wie Verstecksträuchern, Hügeln, Hüpfsteinen und Balancierhölzern. Bereits im kommenden Frühjahr soll der neugestaltete Spielplatz mit einem kleinen Fest eröffnet werden. Die Kinder erhalten zudem eine Ausmalfläche und werden die verbleibene Betonpflasterfläche mit Bodengraffitis gestalten.
Rund 150.000 Euro wird die Umgestaltung kosten, zur Finanzierung der Maßnahme trägt der Regionalfond 50.000 Euro bei, weitere 100.000 Euro kommen aus dem regionalen Lastenausgleich. 

Offenbach am Main, 15. Mai 2019