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Pony
© Stadt Offenbach
Ab dem neuen Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler der Fröbelschule eine Reittherapie besuchen. Dafür steht nun dank der Unterstützung der Sozialdezernentin Sabine Groß Geld von der Dr. Marschner Stiftung zur Verfügung.
Im vergangenen Jahr hatte die Schule für therapeutisches Reiten über 11.000 Euro aus verschiedenen Spenden angespart. Da es jedoch an Geld für eine Beförderung der Kinder fehlte, die teilweise in Rollstühlen sitzen, konnte sie dieses großzügige Spendenangebot bislang nicht wahrnehmen. „Die Kinder können nun endlich vom therapeutischen Reiten profitieren“, freut sich Stadträtin Sabine Groß. „Das kostet die Stadt nichts und pünktlich zum neuen Schuljahr kann es für die Schülerinnen und Schüler losgehen. Mein Dank geht an die Dr. Marschner Stiftung, die sich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen in Offenbach engagiert. Ebenso danke ich auch der Behindertenhilfe: Sie wird die Beförderung zu einem sehr fairen Preis übernehmen.“

Für zunächst ein ganzes Schuljahr werden die Fröbelschüler ab Ende August montags und dienstags von der Schule zum „Integrativen Reitstall Uschi und Markus Schüßler in Dietzenbach“ hin-  und zurückgefahren.

„Reittherapie, auch als ‚Hippotherapie‘ bezeichnet, ist insbesondere für Menschen mit körperlichen Behinderungen wertvoll, weil die Schwingungsimpulse, die das Pferd setzt, beinah identisch sind mit dem Bewegungsablauf des Gehens eines durchschnittlichen Erwachsenen.  Damit wirkt sie sich positiv auf das Gleichgewicht, die Koordination, auf das Zusammenspiel unterschiedlicher Sinnesqualitäten und -systeme, auf die Emotionalität und Integration sowie auf die Rumpfaufrichtung und Rumpfkontrolle aus“, erläutert die Schulleiterin der Fröbelschule, Ruth Steinheimer.

 

Offenbach am Main, 25. Juni 2019