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Am Anfang war ein Neubaugebiet, das sich vom Odenwaldring bis zur Rosenhöhe erstreckte, sich Lauterborn nannte und durch neu errichtete Wohnblocks an jeder Straßenecke auszeichnete. Da die St. Josefkirche weit weg gelegen war, wurde 1966 die Pfarrei St. Elisabeth gegründet. Da es noch keinen eigenen Sakralbau gab, wurden die Gottesdienste dennoch in der St. Josefkirche gehalten.

1968 wurde dann eine Behelfskirche errichtet mit blauen Plastikstühlen, geliehenen Kniebänken, handgeschnitztem Wandkreuz und einer elektronischen Orgel. Ein Jahr später konnte das Pfarrhaus bezogen werden. Aber erst knapp 30 Jahre nach der Gründung der Gemeinde konnte sie aus der Behelfskirche ausziehen und die St. Elisabethkirche vollständig nutzen.

Das Chorkreuz scheint aus vielen Teilen zusammengesetzt zu sein. Runde, vegetative, wuchernde zum einen, geradlinig, scharfkantig, flächig zum anderen Mal. Die Heilige Elisabeth wird mit Rosen und Brot dargestellt. Die Figur ist mit Rosenartigem umgeben, sie selbst bildet das Innere der Rose. Eine imaginäre Blume soll in der Vorstellung des Betrachters entstehen, eine Blume, die den Garten des Glaubens überzeugend bereichert. Sie ist aus Aluminium geschaffen und farblich gestaltet, ebenso wie das Kreuz.

Über dem Portal der St. Elisabethkirche findet man ein Tympanon, ein Bogenfeld also. Menschen, die im Boot sitzen, andere, die außerhalb stehen und verschiedene Handlungen ausführen - vom Beten bis zum Morden. Ein Sinnbild für das Hin- und Hertreiben der Menschen. Halt will die St. Elisabethgemeinde ihren rund 3.000 Gliedern nicht nur durch den Glauben geben, sondern auch durch die Gemeindearbeit: angefangen beim Kirchenchor, über den ökumenischen Arbeitskreis bis hin zum Seniorenclub. Zudem unterstützt die Gemeinde mit der Aktion „Monte Redondo“ den Bau und die Unterhaltung von Schulen für Slum-Kinder in Kolumbien.