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Gesamtansicht Sankt Konrad
© Stadt Offenbach
Die Pfarrei St. Konrad liegt im Süden der Stadt gegenüber der Stadthalle und wurde im Oktober 1953 begründet. Die Kirche wurde als Flachbau geplant, an dessen Front zwei Holzstreben in die Höhe schießen. Im Innenraum begann 1978 die Umgestaltung des Chores. Der Hauptaltar wurde erneuert. Der Bildhauer Leonhard Eder aus Rheinfelden schuf einen neuen Altar, der weiter vorn zum Kirchenschiff Aufstellung fand.

Er besteht aus zwei übereinander liegenden Jurakalksteinfelsen, die das alte und das neue Testament symbolisieren. Zuvor war der Fußboden der Apsis durch Abtragen einiger Stufen tiefer gelegt worden. Dadurch ergab sich ein größerer Altarraum.

Sedilien und Steinbänke führen nun rund um den Altarraum, im Halbkreis angeordnet, und bieten nicht nur dem Priester und den Ministranten, sondern auch anderen Gemeindemitgliedern Raum. Auch Ambo und Tabernakelstelle wurden aus gleichem Material wie der Altar neu geschaffen, und in der rechten kleinen Apsis eine Mariensäule aufgestellt, gekrönt von der bereits vorhandenen Marienstatue.

Kurz vor Weihnachten 1979 bekam die Pfarrkirche ein kostbares Altarbild. Das Mosaik ist aus Halbedelsteinen und Goldsmarten, aus italienischem und griechischem Marmor gefertigt. Bei der Gestaltung wurde auf die alten Meisterwerke zurückgegriffen, wie man sie heute noch in Ravenna und Moonreale bei Palermo bewundern kann. Das Bild ist insgesamt 71 Quadratmeter groß und wiegt 3,5 Tonnen. Die Figuren sind überlebensgroß, so misst die Christusfigur in der Höhe 5,5 Meter. Über 250.000 Mosaiksteine sind dazu verwendet worden, wobei jeder einzelne vom Künstler geschliffen und eingepasst werden musste. Auf der Rückseite der zeitgenössischen Kirche befindet sich ein großer Pfarrgarten, an den Gottesraum angrenzend liegen das Pfarrhaus und das Gemeindehaus.