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Passend zu den guten Wetteraussichten für das Wochenende bereitet sich das Waldschwimmbad auf den Betrieb in den Sommerferien vor. Die niedrigen Infektionszahlen der vergangenen Wochen ermöglichen auch auf der Rosenhöhe weitere Lockerungen: Im Kinder-Planschbecken kann wieder gebadet werden und die Sitzgelegenheiten auf dem Gelände und in den Umkleiden können nach langer Zeit wieder genutzt werden. Das 25-Meter-Becken steht Schwimmerinnen und Schwimmern ebenfalls wieder zur Verfügung – die Untersuchungen der Wasserproben zeigten einwandfreie Laborergebnisse. Das Becken wurde vor kurzem vom Stadtgesundheitsamt freigegeben. Einzig die Traglufthalle mit dem 50-Meter-Becken wird auch in dieser Sommer-Saison nicht abgebaut.

Wie im Vorjahr sind nach den Vorgaben des Landes Hessen in dieser Saison die bereits bekannten Corona-Maßnahmen zur Zugangssteuerung und zum Infektionsschutz einzuhalten. Nur eine Person darf pro 10 Quadratmeter öffentlich zugänglicher Fläche Zutritt erhalten. Maximal dürfen deshalb gleichzeitig 500 Besucherinnen und Besucher auf das Schwimmbadgelände – unabhängig davon, ob sie nur auf die Liegewiese oder auch schwimmen möchten. Besucherinnen und Besucher sollten stets darauf achten, Infektionen zu vermeiden und Abstände einzuhalten. Wenn die maximale Besucherzahl erreicht ist, dürfen keine weiteren Personen auf das Gelände. Aus diesem Grund ist der Eintritt nur über eine vorherige Online-Anmeldung auf der Homepage des EOSC möglich. Barzahlung ist grundsätzlich nicht möglich. 

Bewährt hat sich im vergangenen Jahr tägliche Zeitfenster für einen Besuch zu vergeben. So auch im Sommer 2021: Ein Besuch ist möglich für folgende zwei Zeitfenster: 8 bis 11 Uhr, 13 bis 19.30 Uhr. Zwischen den Zeitfenstern müssen die Gäste das Gelände für eine Grundreinigung vollständig verlassen. Kassenschluss ist um 19 Uhr. Bis 19.30 Uhr müssen die letzten Gäste den Heimweg angetreten haben. Am Dienstag und Donnerstag sind die Frühstunden von 6 bis 8 Uhr ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten.

Für den Schwimmbadbesuch muss kein Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorgelegt werden. In den Sanitärräumen, Umkleiden, der Traglufthalle und im Kassenbereich besteht jedoch vorsorglich Maskenpflicht. Wegen der grundsätzlichen Gefahr einer Übertragung des Virus durch Aerosole besteht auch im Wasser die Pflicht Abstände einzuhalten. Diese Vorgaben gelten grundsätzlich auch für Geimpfte oder Genesene. In den Becken sind breite Bahnen eingerichtet, in denen im Kreisverkehr geschwommen werden darf. Aus hygienischen Gründen können Schwimmutensilien nur in den dafür vorgesehenen Fächern abgelegt werden.

Im Zuge der Lockerungen spielen die AHA-L-Regeln eine entscheidende Rolle im Schutz vor einer Corona-Infektion und sollten im Schwimmbad, wie auch im Alltag, trotz niedriger Infektionszahlen beachtet werden. Sowohl drinnen als auch draußen: Abstand halten, Hygiene und Händewaschen, Alltag mit Maske und Lüften. Ein verantwortungsbewusstes Verhalten der Besucherinnen und Besucher sollte immer dort erfolgen, wo es doch einmal eng werden kann. Hier ist besonders an das Kinder-Planschbecken zu denken. Die Eltern, die ihre Kinder begleiten und sich am Beckenrand niederlassen, sollten für sich in Erwägung ziehen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um sich selbst und andere zu schützen.

Die in die Jahre gekommene Einhausung (Traglufthalle) des 50-Meter-Beckens wird wie schon im Vorjahr nicht abgebaut, um aufgrund ihres Zustands keine Risiken durch einen Ab- und Wiederaufbau für den Winterbetrieb einzugehen. Wie berichtet, arbeitet die Stadt an einem umfassenden Sanierungskonzept für das Waldschwimmbad, um das Schwimmbad zu modernisieren und den Betrieb langfristig unter besseren Bedingungen zu sichern. Es ist aktuell geplant, die neue Traglufthalle zur Wintersaison 2022/2023 erstmalig zu errichten. Dies setzt allerdings voraus, dass die Pandemie keinen weiteren negativen Einfluss auf die Planung und die Realisierung der hierfür erforderlichen baulichen Maßnahmen nimmt.

Neu ist in diesem Jahr eine datenschutzkonforme Videoüberwachung des Geländes in den Nachtstunden, um unberechtigten Zutritt zu verhindern. Die Überwachung ist an ein Alarmsystem gekoppelt, das direkt die polizeilichen Einsatzkräfte alarmiert.

16. Juli 2021