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Die Fußballer des FC Germania Bieber warten bereits sehnsüchtig darauf: Der Magistrat der Stadt Offenbach am Main hat den Weg frei gemacht für die Sanierung des Kunstrasenspielfeldes auf der Sportanlage Waldhofstraße.

„Trotz guter Pflege ist der 2001 eingebaute Kunstrasen inzwischen abgespielt. Daher bin ich sehr erleichtert, dass die Stadt den ansässigen Vereinen im nächsten Jahr wieder optimale Spiel- und Trainingsbedingungen zur Verfügung stellen kann“, so Oberbürgermeister und Sportdezernent Dr. Felix Schwenke.

Für Kunstrasen sprechen die DFB-Empfehlungen, nach denen dort 2000 bis 2500 Stunden pro Jahr gespielt werden kann. Bei einem Naturrasen sind es nur 400 bis 800 Stunden. Wegen dieser hohen Nutzungsmöglichkeiten sind Kunstrasenplätze sowohl bei Vereinen beliebt als auch wirtschaftlich. Mit der Sanierung sollen auch suboptimale Sicherheitsaspekte bedacht werden. So fehlen an einigen Stellen nach der entsprechenden DIN-Norm ausreichend breite hindernisfreie Räume für Spieler. Deswegen wird die Torauslinie zwei Meter nach Süden versetzt und die dortige Barriere deinstalliert. Auch der jetzt noch vorhandene gepflasterte Streifen wird in Kunstrasenfläche verwandelt. Für die Jugendtore wird die Seitenauslinie um 1,5 Meter nach innen versetzt, um den bisher fehlenden Rückraum zu schaffen.

Stimmt das Stadtparlament dem Antrag des Magistrats zu, soll schon im Frühjahr der Projektbeschluss erfolgen. Das Amt für Kultur- und Sportmanagement will den Platz bereits im Oktober 2019 in Betrieb nehmen.

Die Kosten haben der Projektsteuerer OPG und das Architekturbüro „Die LandschaftsArchitekten, Bittkau-Bartfelder+Ingenieure“ aus Wiesbaden auf rund 300.000 Euro geschätzt.

22. Oktober 2018