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Basketballer
© Alexander Habermehl / Stadt Offenbach
Die Stadt Offenbach plant eine Entwicklungsplanung für die Sportstätten. Auf Initiative von Oberbürgermeister und Sportdezernent Dr. Felix Schwenke hat der Magistrat in seiner Sitzung am 30. Oktober die Vergabe für die Erarbeitung eines Sportstättenentwicklungskonzepts an das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung GbR in Stuttgart beschlossen.

Die Stadt Offenbach am Main erwartet konkrete Handlungsempfehlungen für zeitgemäße infrastrukturelle Rahmenbedingungen durch den Prozess einer integrierten Sportstättenentwicklungsplanung auf der Grundlage einer wissenschaftlich fundierten Bedarfsanalyse. Ziel ist der Erhalt und die weitere Förderung von städtischen und Vereins-Sportstätten für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt als unverzichtbaren Baustein des sozialen Zusammenhaltes in einer Großstadtgesellschaft. Dabei soll auch die langfristige Nutzung des durch den Ersten Offenbacher Schwimmclub (EOSC) betriebenen Waldschwimmbads Rosenhöhe in besonderer Weise angegangen werden.

„Der Prozess besteht aus mehreren Bausteinen“, betont Schwenke. Ein Teil wird eine Haushaltsbefragung sein: eine Studie zum Sportverhalten der Offenbacher Bevölkerung einschließlich der Erfragung der Nutzung informeller Sportstätten. 

„Der für mich wichtigste Baustein in diesem Prozess ist die Befragung der Sportvereine. Sie gliedert sich in zwei Teile: Interviews der Offenbacher Sportvereine, die mindestens 400 Mitglieder haben und/oder über eigene Sportstätten verfügen und eine schriftliche Befragung aller sonstigen Offenbacher Sportvereine.“ Schwenke hat zuletzt mehrfach darauf hingewiesen, dass Vereine, die bis Ende Januar 2021 nichts gehört haben, sich dringend beim Sportmanagement melden sollen, weil dann etwas schiefgelaufen ist. „Die Rückmeldung der Vereine ist mir elementar wichtig, damit wir ein gutes Konzept bekommen“, so Schwenke.

Der gesamte Prozess ist auf mindestens 12 Monate ausgelegt, so dass frühestens Ende nächsten Jahres eine Sportstättenentwicklungsplanung für Offenbach vorliegen wird. „Nach vielen Jahren des Planens nach Zufallskontakten liegt dann aber erstmals vor, was fachlich für den Sport in Offenbach wichtig wäre. Klar ist auch, das kann man nicht oft genug wiederholen: danach wird es keine Wunder geben. So lange nicht alle Schulen blitzschnell fertig werden, solange werden auch nicht alle Sportanlagen blitzschnell fertig werden. Es wird dann eine schrittweise, seriöse Abarbeitung geben“, macht Schwenke abschließend klar, dass es auch nach dem Plan Geduld brauchen wird.

7. November 2019