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Gurkenglas mit Leuchtelement
Eine der im Projekt entstandenen Gurkenglaslampen © Quartiersmanagement Mathildenviertel

Seit Donnerstag, 14. Oktober, erstrahlen die Schaufenster des Stadtteilbüros am Mathildenplatz sprichwörtlich in neuem Licht. Um die Eingewöhnung an den Beginn der dunklen Jahreszeit zu erleichtern, haben Offenbacher Jugendliche in verschiedenen sozialpädagogischen Projekten des Jugendbildungswerks Leuchtmodule und Lampen gebaut und deren Äußeres individuell gestaltet. Die Lampen erleuchten nun das Stadtteilbüro und den davor befindlichen Mathildenplatz

Digitalisierung, Kunst und Kreativität

Im Rahmen der Mikroprojekte „Digitalisierung in Kunst und Alltag“ und „Kreativ-Werkstatt in den Quartieren“, durchgeführt vom Jugendbildungswerk in Kooperation mit dem Quartiersmanagement im Mathildenviertel, konnten die Jugendlichen Leuchtmodule bauen und gestalten. Je nach Projekt-Zugang, also kreatives Arbeiten oder Digitalisierung und Elektronik lag der Schwerpunkt entweder auf dem Zusammenbauen der Leuchtmodule oder eben der Gestaltung der Lampenschirme – wobei es auch hier einige Überschneidungen gab und die Teilnehmenden sowohl den Zusammenbau der „Gurkenglaslampen“ als auch deren Dekoration übernahmen.

„Die Ausstellung der Lampen markiert den Schlusspunkt des Mikroprojekts `Digitalisierung in Kunst und Alltag`, das nun ausläuft“, erläutert Bürgermeisterin Sabine Groß. „Das Mikroprojekt wurde von 2019 bis 2021 erfolgreich unter hoher Beteiligung angeboten. Ich danke allen für ihre Unterstützung der Jugendlichen, die dadurch die Grundlagen rund um Elektronik und Digitalisierung erlernen konnten. Das im Projekt erworbene Wissen setzten sie beispielsweise beim Programmieren kleinerer Computer oder beim Bauen von beleuchteten Bildern um“, so Groß abschließend.

Während der Projektlaufzeit nahmen insgesamt 32 Jugendliche teil. Die „Kreativ-Werkstatt in den Quartieren“ wird auch weiterhin vom Jugendbildungswerk in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen angeboten.

„Digitalisierung in Kunst und Alltag“ sowie „Kreativ-Werkstatt in den Quartieren“ sind Mikroprojekte im Rahmen des ESF-Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JUSTiQ). Die Mikroprojekte von JUSTiQ stärken sowohl die jungen Menschen, als auch die Quartiere, in denen die Jugendlichen leben. JUGEND STÄRKEN im Quartier leistet damit auch einen Beitrag zu einer integrierten, sozialen Stadtentwicklung. Die Mikroprojekte sollen den Jugendlichen ermöglichen, sich in handlungsorientierten Lernfeldern jenseits von Schule und Ausbildung entwickeln zu können.

Das Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

22. Oktober 2021