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Mitarbeiter des Stadtteilbüros vor der Schaufensteraustellung
© Stadt Offenbach
Seit dem 20. Oktober und noch bis Ende November sind die Ergebnisse des sozialpädagogischen Stadterkundungs- und Fotoprojekts im Stadtteilbüro des Mathildenviertels ausgestellt. Die Schaufensterausstellung ist von außen frei zugänglich.

Im Rahmen des Mikroprojekts „Mein Quartier und Ich“, veranstaltet vom Jugendbildungswerk des Jugendamts und „Jugendhilfe an Schule“ der Mathildenschule wurden Schülerinnen und Schüler der Mathildenschule dabei begleitet, ihr Quartier unter künstlerisch-ästhetischen Aspekten neu zu erkunden. Unterstützt wurden die Beteiligten durch das Quartiersmanagement im Mathildenviertel. Angeleitet von der Fotografin und Pädagogin Sofia Aidonopoulou begaben sich die Jugendlichen auf eine Entdeckungstour durch das Mathildenviertel. Hier konnten sie ihre zentralen Orte und Aspekte des Quartiers festhalten und fotografisch in Szene setzen.

Die entstandenen Aufnahmen wurden im Folgenden gemeinsam bearbeitet – einige Aufnahmen sollten später als Grundlage einer ganz besonderen Art der Auseinandersetzung mit dem Quartier dienen. Mithilfe der Applikation „Actionbound“ wurde durch die Jugendlichen eine „digitale Schnitzeljagd“ mit Rätseln und Erkundungen quer durch das Mathildenviertel konzipiert, welche die für die Jugendlichen relevanten Orte abbildet und nun für jedermann nachvollzieh- und erlebbar macht. Neben der sozialpädagogisch angeleiteten künstlerisch-ästhetischen Auseinandersetzungen mit dem Medium Fotografie, standen im Rahmen des Projekts insbesondere noch die Identifikation mit der eigenen Lebenswelt, sowie deren Nachvollzug für Außenstehende – insbesondere für Personen die das Mathildenviertel neu erkunden möchten – im Vordergrund. Der sogenannte Bound kann via Smartphone gespielt werden – aufrufen lässt er sich mittels eines QR-Codes, der ebenfalls im Schaufenster des Stadtteilbüros zu finden ist, oder über die Website des Jugendbildungswerks (www.jbw-of.junetz.de).

„Mein Quartier und Ich“ ist ein Mikroprojekt im Rahmen des ESF-Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JUSTiQ). Die Mikroprojekte von JUSTiQ stärken sowohl die jungen Menschen, als auch die Quartiere, in denen die Jugendlichen leben. JUGEND STÄRKEN im Quartier leistet damit auch einen Beitrag zu einer integrierten, sozialen Stadtentwicklung. Die Mikroprojekte sollen den Jugendlichen ermöglichen, sich in handlungsorientierten Lernfeldern jenseits von Schule und Ausbildung entwickeln zu können.

Das Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

5. November 2020