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Gruppenfoto
von links nach rechts: Klaus-Peter Kemper, Jens Weber, Dragana Reichert, Julia Wahl, Sabine Groß © georg-foto.de / Stadt Offenbach
Mit dem Bau von Minirampen aus Legosteinen hat der Verein Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach e.V. in der Stadt und im Kreis Offenbach mit einfachen Mitteln und Maßnahmen die Barrierefreiheit im Stadtteilbüro Mathildenviertel erhöht. Lego ist ein robustes Material, mit dem die Minirampen passgenau gebaut werden konnten.

Den Bau der Rampen führt die Behindertenhilfe Offenbach mit verschiedenen Gruppen durch. Gestartet wurde mit jungen Menschen, die bei der Behindertenhilfe einen Freiwilligendienst machen. Die Minirampen für das Stadtteilbüro Mathildenviertel haben Laura E. und René E., die zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, mit Christa Pfaff, Bewohnerin der Philipp-Jäger-Wohnanlage in Dietzenbach, geschaffen. Für die Arbeit an diesem Projekt hatte der Verein Ende 2018 eine Förderung von 5.000 Euro durch die Aktion Mensch erhalten. Die Galeria Kaufhof in Frankfurt unterstützte mit einer großen Legospende. 

Die Stadt Offenbach bedankte sich bei einem Pressetermin am 24. April im Stadtteilbüro Mathildenviertel für die Unterstützung: „Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe in unserer Stadt und die Schaffung baulicher Barrierefreiheit eine selbstverständliche Voraussetzung dafür“, sagte die Sozialstadträtin Sabine Groß. „Dabei begrüßen wir innovative Ideen und die Unterstützung aus Stadt und Unternehmen.“

Bei den Offenbacher Kunstansichten will der Verein am Sonntag, 26. Mai, ab 13 Uhr weitere Minirampen bauen. Wer Lust hat, kann gerne zum Bauen dazu kommen. Wer Interesse an einer Rampe hat, kann sich beim Verein direkt melden. Die Behindertenhilfe freut sich darüber hinaus über weitere gebrauchte Legosteine.

Ansprechpartnerin:

Claudia Kamer, Referentin der Geschäftsführung
Ludwigstraße 136, 63067 Offenbach
Telefon: 069 8090969-17,
E-Mail: c.kamerbehindertenhilfe-offenbachde

25. April 2019