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Schaufenster mit Ausstellung
© Stadt Offenbach

Die Ergebnisse des sozialpädagogischen Stadterkundungs- und Fotoprojekts „Mein Quartier und Ich“ sind seit Ende Juli im Stadtteilbüro des Mathildenviertels ausgestellt. Das Jugendbildungswerk hat das Projekt in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst (JMD) Offenbach in Trägerschaft des IB Südwest durchgeführt. Die Schaufensterausstellung ist von außen frei zugänglich und noch bis zum Ende der Sommerferien (27. August) zu sehen.

Angeleitet von der Fotografin und Pädagogin Sofia Aidonopoulou und der JMD Kursleiterin Sabine Roller begaben sich die Jugendlichen auf eine künstlerisch-ästhetische Entdeckungstour durch das Offenbacher Mathildenviertel und den Innenstadtbereich. Hier konnten sie ihre zentralen Orte sowie wesentliche und interessante Aspekte des Quartiers festhalten und fotografisch in Szene setzen. Neben der Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie standen im Rahmen des Projekts insbesondere noch die Identifikation mit der eigenen Lebenswelt, sowie deren Nachvollziehbarkeit für Außenstehende im Vordergrund. Alltägliches wurde neu durch die Jugendlichen entdeckt – „So habe ich Offenbach noch nie gesehen“, wurde ein Teilnehmer zitiert.

Die entstandenen Aufnahmen wurden gemeinsam bearbeitet, ausgedruckt und in der Schaufensterausstellung, unterstützt durch das Quartiersmanagement Mathildenviertel, arrangiert.


„Mein Quartier und Ich“ ist ein Mikroprojekt im Rahmen des ESF-Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JUSTiQ). Die Mikroprojekte von JUSTiQ stärken sowohl die jungen Menschen, als auch die Quartiere, in denen die Jugendlichen leben. JUGEND STÄRKEN im Quartier leistet damit auch einen Beitrag zu einer integrierten, sozialen Stadtentwicklung. Die Mikroprojekte sollen den Jugendlichen ermöglichen, sich in handlungsorientierten Lernfeldern jenseits von Schule und Ausbildung entwickeln zu können.

Das Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

6. August 2021