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Im Sommer dieses Jahres besuchte eine Delegation des Landes die Stadt Offenbach und informierte sich über aktuelle Projektstandorte des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt sowie über weitere, im Zusammenhang stehende städtebauliche Projekte. Empfangen wurden sie von städtischen Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Stadtentwicklung und Quartiersmanagement, die ihnen auf einem weitläufigen Rundgang die jeweiligen Projektstände erläuterten. Im Fokus standen die Entwicklungen in den Fördergebieten Nordend und südliche Innenstadt/Senefelderquartier.

Insbesondere die rege Bautätigkeit im und rund um das Nordend wurden als ein deutliches Zeichen dafür gesehen, dass die Stadt Offenbach nach Jahren verhaltener Investitionen ihre Modernisierung nun mit Hochdruck vorantreibt. Vorbei an dem neu entstandenen Goethequartier ging es zum gänzlich umgebauten Nordring, der ebenso aus Mitteln des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt finanziert werden konnte wie der neu gestaltete Spielplatz in der Johannes-Morhart-Straße. Anschließend ging es weiter über die Ludwigstraße zum Goetheplatz, wo sich das Stadtteilbüro befindet. Hier arbeitet das Quartiersmanagement Nordend. Es bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern Informationen rund um den Stadtteil und dessen Entwicklung und ist ein Treffpunkt für Gespräche und zahlreiche Gruppenangebote. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass der Stadtteil derzeit eine einmalige Renaissance erlebt und aufgrund seiner Lage am westlichen Eingangstor der Stadt als Bindeglied zwischen den Stadtteilen Zentrum, Hafen und Kaiserlei eine wichtige Funktion erfüllt.

Der Rundgang führte anschließend weiter in die südliche Innenstadt, wo zunächst die Situation rund um den Schillerplatz erläutert wurde. An diesem Kreuzungspunkt liegen die Verkehrsführung sowie die Platzgestaltung im Fokus der Planungen. Im nahegelegenen Hauptbahnhof mit seinen angrenzenden großflächigen Bahnanlagen wurde der Arbeitsstand hinsichtlich der Umnutzung des Bahnhofsgebäudes sowie der angrenzenden Flächen erläutert. Der Rundgang endete am Stadtteilbüro in der Hermannstraße, in dessen Umfeld die Entwicklungen und Planungen rund um den Rolandpark und den Spielplatz Schäferstraße erläutert wurden.

Die zwei für die Umsetzung des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ zuständigen Stadträte sind zuversichtlich, dass sich auch mit Hilfe des Förderprogramms sukzessive eine Verbesserung der Arbeits- und Wohnbedingungen in den Quartieren einstellen wird. Pandemiebedingungen, eine vielschichtige Ressourcenknappheit sowie teilweise komplexe Umsetzungsprozesse machen es jedoch nicht einfach. Stadtkämmerer Martin Wilhelm stellt hierzu fest: „Bauvolumina von bis zu einigen Millionen Euro sind in Offenbach inzwischen gang und gäbe. Sie erfordern jedoch von der Stadt Offenbach – trotz Fördermittel von Bund und Land – einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag“. Baudezernent Paul-Gerhard Weiß ergänzt: „Die dauerhaft hohe Bautätigkeit in Offenbach stellt uns vor große Herausforderungen und bindet sowohl Personal als auch Finanzen. Ich freue mich, dass es uns dennoch gelingt, in den Fördergebieten Projekte zur Verbesserung des Lebensumfelds voranzubringen.“

Ralf Theisen
Sozialamt
Referent für Soziale Stadtentwicklung und Sozialplanung
Telefon 069/8065-2275
E-Mail: ralf.theisenoffenbachde

Tobias Kurtz
Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement
Telefon: 069/8065-2790
E-Mail: tobias.kurtzoffenbachde

zwei Frauen und drei Männer lauschen Quartiersmanager Marcus Schenk
Delegation des Landes mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt im Goethequartier © Stadt Offenbach

Offenbach am Main, 8. Oktober 2021