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Quartiersmanagement Nordend
>Stadträtin und Sozialdezernentin Sabine Groß, Michael Englert von Qurban aus dem Stadtteilbüro Senefelder Quartier, Dragana Beer, Qurban Stadtteilbüro Nordend, Dr. Matthias Schulze-Böing vom Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration und Quartiersmanager Nordend Marcus Schenk, Qurban. © georg-foto,offenbach am main
Jung, hipp, urban. Wer über das Nordend spricht, denkt an großzügige Lofts in ehemaligen Produktionshallen, innovative Start-ups und einen Lifestyle, den früher nur Berlin versprach. Richtig: Junge Menschen, Kreative und Familien schätzen das Traditions-Quartier zwischen Hafenviertel, Berliner Straße, Kaiserstraße und dem Kaiserlei im Westen als lebendiges Quartier und haben es für sich entdeckt. Aber die Mischung von Wohnen und Arbeiten in dem dicht bebauten Gebiet birgt auch Nutzungskonflikte, die ebenso wie der Wandel ämterübergreifend gestaltet und begleitet werden wollen. Hier beginnt die Arbeit von Quartiersmanager Marcus Schenk. Seit 2010 ist er im Nordend unterwegs und deshalb bekannt wie der berühmte „bunte Hund“.

Im Stadtteilbüro ist Schenk mit seinem Team für Bewohnerinnen und Bewohner des Nordends ansprechbar und von hier startet der gebürtige Rheinländer seine Rundgänge durch das „Veddel“. Ab Sommer will er diese auch auf das Hafenviertel ausdehnen und mit seiner Aktion „Uff de Gass“ auch den Bewohnern in den neuen Wohngebäuden Heimathafen, Goethequartier und in der Bernardstraße einen Besuch abstatten. Dass sie dann eine Einladung zum Nordendfest bekommen, steht außer Frage: Seit 2010 organisiert das Quartiersmanagement gemeinsam mit Initiativen und Vereinen das Fest auf dem Goetheplatz, in diesem Jahr am 21. September. 

Das Stadtteilbüro am Goetheplatz als Anlaufstelle für alle Bürger des Quartiers gibt es übrigens ebenfalls seit 2010, seinerzeit unter der Ägide der Stadt sowie der Stadtkonzern eigenen Initiative „Besser leben in Offenbach“ eröffnet und betrieben.

Zeitgleich übernahm Schenk mit seinem Unternehmen SMC Rhein-Sieg die Funktion des Quartiersmanagers. Seit 2018 segelt er unter neuer Flagge, „Qurban“ heißt seine Firma seitdem und betreut heute neben dem Offenbacher Nordend und dem Senefelder-Quartier auch Quartiere in Mörfelden, Limburg und Frankfurt. „Wir sind über die Jahre gewachsen und zu Fachleuten geworden und konnten viele Erfahrungen sammeln und unsere Kompetenzen erweitern.“ Finanziert wird das Quartiersmanagement Nordend seit 2019 durch das „Soziale Stadt“-Förderprogramm und die Stadt Offenbach und umschließt einen etwas größeren Bereich als das eigentlich „nur“ 65 Hektar große Nordend: Bis zur Speyerstraße im Osten und der Bundesautobahn A661 reicht das neu aufgesetzte Gebiet, für das im Rahmen des Förderprogramms ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet wurde. Dieses wird künftig die Grundlage für die Umsetzung zahlreicher Entwicklungsmaßnahmen in den Bereichen Wohnen, Umwelt, Verkehr, Freizeit und Ökonomie sein.

„Das Stadtteilbüro ist ein Ort der Begegnung im Nordend und eine wichtige Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger des Nordends. Gerade im städtischen Bereich ist es wichtig Orte der Begegnung zu schaffen. Damit Bürger ihre Anliegen niedrigschwellig adressieren können, Nachbarn sich kennenlernen und so gegenseitiges Verständnis füreinander entwickelt können. Die Arbeit des Quartiersmanagements ist daher ein sehr wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie“, so Sozialdezernentin Sabine Groß.

Offenbach am Main, 2. Juli 2019

Quartiersmanagement Nordend georg-foto,offenbach am main
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