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Auch an den Wochenenden sprechen die Quartiersmanager in Offenbach Gruppen an und sind ansprechbar für die Menschen – und versuchen auch, die jetzt fehlenden Rundgänger zu ersetzen.
Quartiersmanager Marcus Schenk zusammen mit dem Anleiter der „Rundgänger"
Quartiersmanager Marcus Schenk (re.) zusammen mit dem Anleiter der „Rundgänger“ Michael Kraft beim Start eines Rundgangs © Stadt Offenbach

Seit 2005 gehen „Rundgänger“ durch die Quartiere. Entstanden aus einer Idee im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“, gehören die durch die „MainArbeit“ geförderten, Rundgänger inzwischen zum täglichen Bild in der erweiterten Innenstadt von Offenbach. Täglich schreiben die Frauen und Männer mit den blauen Westen auf, wo sich Müll sammelt oder etwas beschädigt ist im öffentlichen Raum. Die Berichte werden von Ordnungsamt und Stadtwerke-Geschäftsfeld Stadtservice bearbeitet. Gemeinsam mit „Besser Leben in Offenbach“ und dem jeweiligen Quartiersmanagement werden dann die Probleme beseitigt. Auch durch diese Arbeit ist Offenbach ein Stück sauberer geworden.

Quartiersmanagement übernimmt Rundgänge

Doch in diesen besonderen Zeiten sind alle Maßnahmen im Rahmen des Jobcenters untersagt – und so können auch die Rundgänger aktuell nicht durch die Quartiere gehen. „Dann müssen wir halt selbst ran“, beschreibt Quartiersmanager Marcus Schenk die Situation. „Die Bürger im Quartier wollen auch in der jetzigen Zeit, dass es sauber und ordentlich ist“, ergänzt er. Aus diesem Grund gehen er und seine Kollegen selbst durch die Quartiere Nordend, Senefelderquartier, Mathildenviertel,  Mainufer und die Innenstadt und verfassen die Berichte.

Zusätzlich unterstützen sie das Ordnungsamt bei der Beobachtung von Gruppen in der Öffentlichkeit. „Wir sprechen Gruppen an und weisen auf die aktuellen Regeln hin. Im freundlichen Gespräch zeigen sich die Menschen meist einsichtig“, berichtet Schenk von den Erfahrungen. Auch an den Wochenenden sind sie in den blauen Westen gekleidet unterwegs. Die Stadtteilbüros sind auch besetzt. Sie sehen Probleme im oder haben Ideen für das Quartier, dann kann sich jede(r) beim Quartiersmanagement melden.

14. April 2020