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Bereits 2016 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Lebensqualität im Senefelderquartier und der südlichen Innenstadt zu verbessern. Zielführend ist ein integriertes Entwicklungskonzept mit einer Vielzahl von Projekten. Mithilfe der Förderung im Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ (vormals HEGISS), konnte im Jahr 2018 das Grundstück der Bismarckstraße 118 von der Deutschen Bahn erworben werden. Hier soll ein neues Wohnhaus entstehen, das zusammen mit der neugestalteten Freifläche den Vorplatz zur Fußgängerunterführung aufwertet.

Nach Auslaufen bestehender vertraglicher Regelungen erhält die Stadt Offenbach nun den Zugriff auf die Fläche. Baudezernent Paul-Gerhard Weiß freut sich, dass die Stadtverordnetenversammlung die nächsten konkreten Schritte beschließen kann und erklärt das Planungsvorhaben: “Für die Freifläche sollen innerhalb eines freiraumplanerisch-städtebaulichen Wettbewerbs Gestaltungsvorschläge entwickelt werden. Planerinnen und Planer werden auch die direkte Umgebung mit in ihre Überlegungen einbeziehen. Die beiden Grünflächen nördlich der Bismarckstraße gehören ebenso zum Wettbewerbsgebiet wie ein Teil des Busbahnhofs. Auch wenn hier nicht kurzfristig mit einer Umgestaltung zu rechnen ist, soll ein ganzheitliches Konzept für diesen südlichen Eingang zur Innenstadt entstehen. Daneben soll gemeinsam mit der Offenbacher Wohnungsbaugesellschaft GBO die Schaffung eines gemeinschaftlich orientierten Wohnprojekts vorbereitet werden.“

Sobald die Stadtverordneten den Beschluss gefasst haben, kann die Aufgabenstellung konkretisiert werden. Dies führt zum regen Austausch verschiedener Ämter der Stadtverwaltung mit externen Fachleuten. Aber auch die Offenbacherinnen und Offenbacher sollen daran mitwirken. Wie genau die Bürgerbeteiligung in diesen Zeiten stattfinden kann, ist noch offen. In jedem Fall aber wird es die Möglichkeit geben, Anregungen, Ideen und Hinweise in das Projekt einzubringen.

4. Februar 2021