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Hummel auf einer Blüte
© pixabay.com
Neben dem allgemeinen Artenschutz stehen manche Tiere sogar unter besonderem Artenschutz nach Bundesnaturschutzgesetz. Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach berät Sie gerne zum Thema Artenschutz, zum Beispiel bei einer anstehenden Gebäudesanierung oder im Umgang mit Nestern geschützter Hornissen, Hummeln oder Bienen.

Aktuelles

Umgang mit Wespen, Hornissen, Hummeln und Bienen in Haus & Garten

Biene auf einer Blüte
© pixabay.com

Hummeln, Bienen, Wespen und Hornissen gehören zu unseren heimischen Tieren. Sie sind unschätzbar wichtig für einen ausgewogenen Naturkreislauf - auch zum großen Nutzen für uns Menschen.

So bestäuben sie tausende von Nutz- und Wildpflanzen und vertilgen Insekten wie Blattläuse und Raupen. Und einige produzieren selbst Lebensmittel wie den Honig.

Mauersegler, Fledermäuse & Co. - Sanierung und Artenschutz am Gebäude

Mauersegler liegt in einer Hand
© pixabay.com

Mauersegler und Fledermäuse leben oft unbemerkt unter unseren Dächern oder in Baumhöhlen in unseren Gärten und gehören, wie weitere Gebäudebrüter, zu den streng geschützten Arten nach Naturschutzrecht. Ihre Lebensräume schwinden.

Um die Tiere langfristig zu schützen, müssen die bestehenden Nist- und Schlafplätze erhalten bleiben oder fachgerecht ersetzt werden. Gleichzeitig können bei einer Gebäudesanierung neue Nist- und Schlafplätze geschaffen werden. Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz berät Sie gerne.

Vogelbrutzeit vom 1. März bis 30. September (im bebauten Stadtgebiet bis 31. Juli)

Kohlmeisennestlinge im Briefkasten
Kohlmeisennestlinge im Briefkasten © Stadt Offenbach

Während der Vogelbrutzeit ist es wichtig, dass die Vögel in Ruhe ihren Nestbau- und Brutgeschäften nachgehen können. Bei der Jungenaufzucht kann es durch Störungen im Umfeld des Nestes durch Lärm oder Aktivitäten dazu kommen, dass das Gelege oder gar die Nestlinge zu Schaden kommen oder ganz aufgegeben werden.

Strauch- oder Baumschnittarbeiten müssen darum außerhalb dieser Zeit erfolgen und sind nach dem Naturschutzgesetz nur bis zum 29. Februar eines jeden Jahres erlaubt. Ab dem 1. März bis zum 30. September sollten Garten- und Hausbesitzer ganz darauf verzichten. Zulässig sind dann nur schonende Pflegeschnitte sowie absolut unvermeidbare Maßnahmen zur Beseitigung von Sicht- und Verkehrshindernissen an Straßen und Wegen.

Im bebauten Stadtgebiet von Offenbach gelten außerdem die Regelungen der Satzung zum Schutz der Grünbestände. Diese besagen, dass geschützte Laub- und Nadelbäume (mit Stammumfang von 60 cm bzw. 120 cm in einem Meter Höhe) sowie Laubgebüsche und Hecken (ab einer Fläche von 30 m²) nur mit Genehmigung gefällt werden dürfen. Für diese Gehölze gilt ausnahmsweise eine kürzere Vogelbrutzeit, so dass bereits ab 1. August wieder gefällt werden kann.

Wer die Vögel bei ihrer Familienplanung unterstützen möchte, sollte im Februar, spätestens im März Nistkästen für die beginnende Brutsaison aufhängen. Um den Tieren genügend Nahrung z. B. Beeren oder Insekten zu bieten, ist es wichtig, dass der Garten vogel- und insektenfreundlich gestaltet ist. Heimische Sträucher und Obstbäume, Kletterpflanzen wie Efeu und Wilder Wein, Wildkräuter und Küchenkräuter, und viele ein- und mehrjährige Stauden sind dafür bestens geeignet.

Bei Fragen zu Nistkästen und vogelfreundlicher Gestaltung des Gartens steht das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz beratend zur Seite.

Kröten, Frösche und weitere Amphibien

Erdkröte
© pixabay.com

Jedes Jahr wenn der Frost vorüber ist machen sich zahlreiche Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Die größte Gefahr für Kröte, Frosch und Molch sind die Straßen, die sie dabei überqueren müssen. Autofahrer sollten dann besonders vorsichtig sein und Rücksicht im Sinne des Artenschutzes nehmen. Das Parken an den Wegerändern unter Bäumen oder auf den Feldern ist ohnehin nicht gestattet, denn hier werden oft Schäden durch die nassen Böden und die einsinkenden Autoräder hinterlassen. In Rumpenheim und Bieber, auf der Rosenhöhe sowie am Buchrainweiher werden von der Stadt Offenbach regelmäßig Amphibienzäune und Tunnel installiert, um den Tieren den Weg zu erleichtern.

Kröten gehören zu den ortsgebundenen Amphibien. Die Weibchen suchen also zum Laichen den Ort auf, an dem sie selbst das Licht der Welt erblickt haben. Dies funktioniert ganz automatisch. Sobald der Frost vorüber ist, verlassen sie den Wald, in dem sie den Winter in Erdlöchern oder Höhlen überdauern und machen sich auf den Weg. In Offenbach gibt es außer der häufig vorkommenden Erdkröte zum Beispiel noch den Grasfrosch und den Berg- und den Teichmolch. Auch der seltene Springfrosch wurde vereinzelt gesichtet.

Gartenschläfer

Gartenschläfer gehören zur Familie der Bilche, also der Schlafmäuse. Sie sind eng verwandt mit den Siebenschläfern und den Haselmäusen.

Wo müssen Hunde angeleint werden? Was ist in der freien Landschaft zu beachten?

Wildtier gefunden? So können Sie helfen

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie im Feld oder Wald ein verletztes oder vermeintlich hilfsbedürftiges Wildtier finden? Wann benötigt ein Wildtier überhaupt Hilfe und an wen können Sie sich wenden? Wir haben für Sie wichtige Rechtsvorschriften und Verhaltensempfehlungen zusammengestellt.