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Repowermap
© www.repowermap.org
Mit der Umsetzung des städtischen Klimaschutzkonzeptes entwickelt und setzt die Stadt Offenbach für verschiedene Zielgruppen Projekte um. Dazu gehört auch die Förderung erneuerbarer Energien. Diese verfolgt das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz unter anderem durch die Präsentation guter Beispiele. Genau dafür bietet die gemeinnützige Initiative repowermap.org – 2008 in Bern gegründet – eine gute anschauliche Möglichkeit. Auf der europaweiten Karte können verschiedene Praxisbeispiele zu erneuerbaren Energien sichtbar gemacht werden und damit zur Entstehung eines breiten Netzwerks aus Organisationen, Gemeinden, Regionen und weiteren Energieakteuren beitragen. Von der privaten Photovoltaik- oder Erdwärmeanlage über kommunale Wasserkraftnutzung bis hin zu „Energieaktiven Gemeinden“ gibt es vielfältige Eintragungen.
Die Plattform ist einfach aufgebaut und bietet die Möglichkeit, sich ohne Anmeldung und Einschränkung einen Überblick über bestehende Anlagen und Projekte zu verschaffen. Die öffentliche Kenntlichmachung auf der Webseite soll bestenfalls weitere Akteure animieren den Umstieg auf nachhaltige Energien zu unterstützen. So kann der Weg der Energiewende hin zu erneuerbaren und weg von fossilen Energieträgern weiter geebnet werden.

Die persönlich gesammelten Erfahrungen dienen dem Wissenstransfer und erleichtern die Kontaktaufnahme bei Interessenten, die selbst für eine effizientere Energienutzung aktiv werden wollen. Heike Hollerbach, Leiterin des Umweltamts: „Insgesamt wurden bei Repowermap bereits über 70.000 Praxisbeispiele eingetragen. Wer mitmacht und sich über Möglichkeiten in der eigenen Umgebung informiert, kann die richtige Maßnahme für das eigene Engagement finden.“

Die Eintragung kann auch durch das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz nach vorheriger Benachrichtigung und Absprache erfolgen. Dorothee Rolfsmeyer, Fachreferentin für Klimaschutz: „Wir haben bereits alle Besitzer von Solar- und Geothermieanlagen angeschrieben, um deren Anlagen darstellen zu dürfen. Für Offenbach sind über 80 Solaranlagen und knapp 10 Geothermieanlagen eingetragen. Bei den Solaranlagen bedeutet das eine Vermeidung von fast 1.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Zum Vergleich: Das entspricht dem Ausstoß von 4000 Kilometern Autofahrt.“

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz steht bei weiteren Fragen zur Verfügung und berät auch zu diesen Themen.

Kontakt:
Mail: umweltamtofenbachde
Tel.: 060 / 8065 2557