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Die Deutsche Umwelthilfe hat heute eine Klage zur Luftreinhaltung gegen elf Städte angekündigt – darunter Offenbach. Der Stadt Offenbach am Main liegt bisher keine Klageschrift vor. Das Umweltamt der Stadt Offenbach arbeitet bereits seit längerem ergänzende Maßnahmen für den Luftreinhalteplan aus, für den das Umweltministerium des Landes Hessen zuständig ist.

Das Ministerium hat Offenbach für die Vorlage der Vorschläge eine Frist bis zum 30. April gesetzt. „Wir arbeiten an einem Bündel von Maßnahmen, um die Belastungen dauerhaft zu senken, insbesondere im Rahmen des Masterplanes green-city, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main“, erklärt Umweltdezernent Paul-Gerhard Weiß. „Wir wollen die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger schützen“, ergänzt er. Bereits 2010 gab es dazu einen Beschluss des Stadtparlamentes.

Es gibt aktuell einen Pilotversuch – Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen in der Bieberer Straße – sowie die Umweltzone, die Radwege wurden und werden ausgebaut und der Nahverkehrsplan wurde fortgeschrieben. Die Infrastruktur für E-Mobilstationen wird ständig ausgebaut.

„Wir brauchen aber auch dringend Unterstützung von Land und Bund für die zusätzlichen Kosten bei Personal und Material“, so der Umweltdezernent. Wichtige Maßnahmen, die zu einer Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung an einschlägigen Stellen beitragen können, sei die Verkehrsverflüssigung durch digitalisierte Steuerung sowie ein Verbot für LKW-Durchgangsverkehr. Auch Temporeduzierungen an weiteren Stellen müssten erwogen werden.

03. April 2018