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Eberhardt Bartke und Walter Assion installieren einen Nistkasten.
Eberhardt Bartke und Walter Assion installieren Nistkästen im Dreieichpark. © Stadt Offenbach / K. Fiedler
Vor einigen Wochen wurden alte und zum Teil schon sehr marode Nistkästen im Dreieichpark gegen neue ausgetauscht. Am 13. Mai folgten sechs weitere Nistkästen, die von der Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Offenbach am Main (VfVNO) angebracht wurden. Diese Artenhilfsmaßnahme zur Förderung verschiedener Vogelarten ist eine Kooperation der VfVNO mit dem Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Der Dreieichpark ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und bietet mit seinen Altbäumen, der Wasserfläche und den strukturreichen Gärten im Umfeld gute Lebensraumbedingungen für Vögel. Insgesamt wurden mit der Maßnahme dann elf neue Kästen – fünf waren die Spende eines Bauunternehmers und sechs wurden aus Mitteln des Umweltamtes finanziert – im Dreieichpark hängen. Drei weitere wurden bei einer Kontrolle im März noch für gut befunden und stehen ebenfalls für Höhlenbrüter wie Kohl- und Blaumeise oder Stare, Fliegenschnäpper oder Sperlinge als Nistplätze zur Verfügung. Außerdem wurde ein Fledermauskasten durch die Ehrenamtlichen angebracht, da es auch für diese Tiergruppe wichtig ist, ausreichend Quartiere in der Stadt zu finden.

Vor Ort waren die Mitglieder der Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Eberhardt Bartke, Klaus Fiedler – der gleichzeitig Kreisbeauftragter für Vogelschutz ist – und Walter Assion. Auch bei den Kontrollen der Nistkästen, die in regelmäßigen Abständen stattfinden, können zukünftig Interessierte dabei sein oder auch mithelfen. Die Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Offenbach am Main freut sich immer über neue Engagierte oder auch neue Mitglieder.

Offenbacherinnen und Offenbacher können auch zuhause etwas für den Vogelschutz tun, indem in Gärten beispielsweise Versteckmöglichkeiten (in Form von heimischen Büschen oder „wilden Ecken“, die nicht oder weniger gemäht und mit Wildblumenmischungen ergänzt werden) für Vögel bereitgehalten werden. Kleine Wasser- und Sandstellen dienen Vögeln zum Trinken und Baden, erhöhte Stellen zum Singen. Vogelfreundliche Gärten sollten außerdem ohne Herbizide oder ähnliche chemische „Mittelchen“ auskommen.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Themen erhalten Interessierte beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz (umweltamtoffenbachde , 069 – 8065 2557).

24. Mai 2019