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Offenbach am Main, 20.05.2016 – Der druckfrische Ornithologische Jahresbericht 2015 liegt vor. Er ist zum zweiten Mal gemeinsam von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) und dem Kreisverband Offenbach des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) herausgegeben worden. Klaus Fiedler vom Arbeitskreis Offenbach der HGON stellte den Bericht nun Umweltdezernent Peter Schneider vor.

Der Bericht geht unter anderem auf die Bemühungen ein, die letzten Kiebitze im Kreisgebiet zu schützen, den Bestand von Rauch- und Mehlschwalben zu zählen, auf die 2015 wiederholt erfolgreiche Brut der Rohrweide und den Ergebnissen der Wasservogelzählungen. Neben negativen Meldungen von Brutbeständen – vor allem der Feldlerche – gibt es auch Erfreuliches: So hat erneut der Weißstorch erfolgreich gebrütet. Bedauerlich dagegen ist, dass Rebhuhn und Wiesenschafstelze, obwohl sie Arten der Agrarlandschaft sind, infolge der industrialisierten Landnutzung unmittelbar vor der Ausrottung stehen. Weiterhin bleibt der in den vergangenen Jahren beobachtete Bestandrückgang bei den Siedlungsbewohnern wie Türkentaube, Elster, Hausrotschwanz und Girlitz im Fokus.

Den größten Teil des über 200 Seiten umfassenden Werkes nimmt der Sammelbericht ein. Hierfür haben 182 Personen Beobachtungen zu 210 Vogelarten festgehalten und mehr als 28.000 Einzeldaten ausgewertet. Die Ergebnisse werden prägnant, informativ und bebildert dargestellt.

Zu erwerben ist der Bericht für zehn Euro plus Versandkosten bei Klaus Fiedler, Am Hinterberg 23, 63073 Offenbach (Telefon: 069 880690) sowie bei Peter Erlemann, Gräfenwaldstraße 30, 63179 Obertshausen (E-Mail: peter_erlemannwebde) und Heike Koslov, Maistraße 17, 63110 Rodgau (E-Mail: heike.leetzgmxde).