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Delegierte von über 40 Naturschutzbehörden tauschten sich in Offenbach am Main am 11. April über Datenhaltung, Kompensationsflächen für Eingriffe und artenschutzfachliche Praxis aus.
“Wir freuen uns als Gastgeber die Hessische Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege in Offenbach am Main zu begrüßen“ “, erklärte Heike Hollerbach, Amtsleiterin für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Digitalisierung und Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen beschäftigen Umweltamt

Das Thema Digitalisierung/Datenhaltung und Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur- und Landschaft ist gerade in der Stadt Offenbach am Main, mit dem boomenden Bau- und Gewerbeansiedlungen hochaktuell. „Der Erhalt von Naturschutzflächen ist nicht nur in der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie für die Stadt wichtig, sondern dient auch als Vorbeugung vor den Folgen der Klimaveränderungen um die Lebensqualität in unserer Stadt zu erhalten. Wir freuen uns, unsere Erfahrung und auch Kompetenzen in die Diskussion einbringen zu können und damit einen wichtigen Beitrag auch für die Weiterentwicklung rechtlicher Vorschriften zu leisten“, so Hollerbach.

Der Berufsverband existiert seit 1991 und widmet sich seitdem in zahlreichen Fachveranstaltungen der Förderung, der Weiterbildung und vor allem dem Austausch zwischen den in den unterschiedlichen Arbeits- und Berufsfeldern im Naturschutz und der Landespflege tätigen Fachleuten in Hessen.

Interessenvertretung für Naturschutzverwaltungen

Die HVNL stellt darüber hinaus außerdem eine wichtige und notwendige Interessenvertretung für die Naturschutzverwaltungen auf kommunaler Ebene dar, wenn es z. B. um neue Gesetzesvorhaben, Richtlinien und Verordnungen auf landespolitischer Ebene geht. „Die HVNL hat sich hierbei als ein unverzichtbarer Diskussionspartner für die übergeordneten Naturschutzbehörden beim Regierungspräsidium sowie beim Umweltministerium gezeigt.“ Mit ihrem praxisorientierten Ansatz und ihrem Netzwerk an Fachleuten arbeitet der Verband qualifiziert und bedarfsorientiert, wenn es um naturschutzfachliche Grundsätze oder innovative Wege geht.

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat in der Sitzung die Aufgaben des Amtes sowie die Offenbacher Projekte zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Renaturierungen und Biodiversität präsentiert.

Offenbach am Main, 15.04.2019