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Weg im Leonhard-Eißnert-Park
© Stadt Offenbach
Damit der Kletterpark bei guter Witterung wie geplant Ende März eröffnen und die kletterfreudigen Offenbacher in der neuen Saison begrüßen kann, werden im Leonhard-Eißnert-Park wichtige Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Zahlreiche Bäume auf dem Gelände des Kletterparks sind in den letzten zwei heißen Sommern vertrocknet und abgestorben.

Bäume werden gefällt oder gekürzt

Die rund 40 Bäume, überwiegend Buchen, werden nun mit einer Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde bis zum 15. März gefällt oder eingekürzt. Witterungsbedingt war ein Einsatz der erforderlichen Geräte und Maschinen auf dem nassen Waldboden erst jetzt möglich, ohne einen größeren Flurschaden zu verursachen. Die gefällten Baumstämme verbleiben im Wald, um Insekten einen wichtigen Lebensraum zu bieten.

Wald im Leonhard-Eißnert-Park
Markierte Bäume im Wald des Leonhard-Eißnert-Parks. © Stadt Offenbach

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz begleitet diese Maßnahme und legt ein besonderes Augenmerk auf den Artenschutz, da sich an den Bäumen zahlreiche Baumhöhlen befinden, die Fortpflanzungs- und Ruhestätten für Vögel und Fledermäuse sind. Im Anschluss werden neue Nistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt. Die Besiedlung der Kästen wird durch Fun Forest einmal jährlich überprüft, wenn die Kästen im Herbst gereinigt werden. Sobald die Maßnahme abgeschlossen und die Verkehrssicherheit des Geländes wiederhergestellt ist, kann der Kletterpark eröffnen.

Für den Klettergarten wurde 2006 im Landschaftsschutzgebiet eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die auch die Übernahme der Verkehrssicherungs- und Pflegemaßnahmen sowie die artenschutzrechtlichen Verpflichtungen durch die Firma Fun-Forest beinhaltet.

05. März 2020