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Waschbären sind auch in der Stadt anzutreffen. Ihr Haus können Sie durch verschiedenste Maßnahmen gegen Waschbären absichern.
Waschbär
© www.pixabay.com

Über die Waschbär-Population in Offenbach wird keine Statistik geführt. Dennoch ist bekannt, dass die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Kleinbären schon im Offenbacher, Frankfurter und Mühlheimer Stadtwald etabliert sind.

In den Offenbacher Stadtrandbereichen gab es in der Vergangenheit bereits Meldungen von Waschbären. Entlang des Bieber-Bachs finden sich immer wieder Waschbärspuren, die auf mehrere Tiere hindeuten. Auch der Waldzoo in Offenbach beherbergt eine ursprünglich wild in Offenbach lebende Waschbärenfamilie.

Problematisch wird es, wenn die Tiere in Wohnungen oder Dachböden eindringen oder wenn sie sich an Mülltonnen oder Vogel-Nistkästen zu schaffen machen. Als Allesfresser sind sie dort auf der Suche nach Nahrung, auch an Obstbäumen bedienen sie sich gerne.

Waschbären sind grundsätzlich nicht aggressiv und greifen Menschen nicht von sich aus an. Wenn in die Enge getrieben, können sie dennoch wehrhaft sein und kratzen. Letztendlich sind sie Wildtiere, die keinesfalls angefasst, angelockt oder gefüttert werden sollten.

Ihr Grundstück und Haus können Sie durch verschiedenste Maßnahmen gegen Waschbären absichern. Beispiele finden Sie auf dieser Seite:

Der Waschbär steht auf der EU-Unionsliste der invasiven Arten.

Waschbären unterliegen dem Jagdrecht und die Tötung erfordert eine jagdrechtliche Genehmigung. Hierfür ist die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Offenbach zuständig.

Offenbach am Main, 22.01.2020