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Das Füttern von Wasservögeln, vorwiegend mit Brot, ist eine beliebte Beschäftigung an Gewässern. Damit tut man jedoch weder den Tieren noch dem Gewässer einen Gefallen.
Entenfamilie
Enten auf dem Schultheisweiher © Stadt Offenbach

Sauerstoffgehalt sinkt durch Füttern ab

Brot ist nicht die natürliche Nahrung der Vögel; falsch ernährte und überfütterte Tiere werden leicht krank. Ein Teil des ins Wasser geworfenen „Futters“ wird außerdem nicht gefressen, sondern sinkt auf den Grund und belastet den Sauerstoffhaushalt des Gewässers.

Der biologische Abbau von 1,5 kg Brot verbraucht mehr als 1 kg Sauerstoff – dadurch können über 100 m³ Wasser völlig sauerstofffrei werden! Fischsterben, die Bildung von Faulschlamm und die völlige Eintrübung des Gewässers durch Algenblüten sind mögliche Folgen. In gleicher Weise gewässerschädigend kann das Anfüttern von Fischen sein.

Füttern erhöht Infektionsgefahr

Darüber hinaus versammeln sich an den Fütterungsstellen unnatürlich viele Wasservögel, wodurch die Übertragung ansteckender Krankheiten (z. B. Salmonellen) erleichtert wird.

Durch den Kontakt der Tiere mit Vogelkot und verdorbenen Futterresten wird auch die Entstehung von Krankheiten (z. B. Botulismus) gefördert. Ein Vogelsterben kann die Folge sein, aber auch Infektionen von Menschen sind zu befürchten (z. B. spielende Kinder!). Bei Badeseen kann die Gewässerbelastung zu einem Badeverbot führen.(Quelle: LUWG Rheinland-Pfalz)

Daher unsere Bitte:

  • Helfen Sie mit beim Natur- und Gewässerschutz!
  • Lassen Sie den Fischen Sauerstoff zum Atmen!
  • Füttern Sie keine Wasservögel und Fische – die Tiere finden genug Nahrung!
  • Das Füttern ist für Gewässer und Tierwelt schädlich, nicht nützlich!