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Gruppenbild Tischrunde
Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz tagt in Offenbach. © Stadt Offenbach
Offenbach hatte am Dienstag, 20. Februar, die Vertreter aus 16 Städten und Gemeinden, die sich auf bundesweiter Ebene im Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz zusammengeschlossen haben, zu Gast. Bei seiner Begrüßung im Klingspor Museum hob der für Planung, Bauen, Umwelt und Bildung zuständige Dezernent Paul-Gerhard Weiß, hervor, wie wichtig es ist, Umwelt- und Klimaschutz direkt an den Ausbau der Infrastruktur in wachsenden Städten zu koppeln, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.
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© Stadt Offenbach

Der 2015 gegründete Arbeitskreis kommunaler Klimaschutz (AK Klimaschutz) des Deutschen Instituts für Urbanistik ist Teil des Netzwerkes im Projekt „Klimapraxis“, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Dem AK Klimaschutz gehören neben Nürnberg auch Nürnberg auch Karlsruhe, Dortmund, Wiesbaden, Bad Hersfeld, Bayreuth, Hannover und weitere an. Offenbach ist von Anfang an dabei, für Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie u. Klimaschutz, eine wichtige Plattform und Forum zum Austausch: “Der Austausch mit anderen Städte, Landkreise und Gemeinden über Rechtsgrundlagen Fördermöglichkeiten und bei der Umsetzung von konkreten Maßnahmen ist ein wichtiger Baustein in unserem Klimaschutzprogramm. Wir wissen, dass wir mit unseren Problemen nicht alleine sind, auch andere Kommunen kämpfen und müssen sich mit Struktur- und Finanzproblemen bei zeitgleich wachsender Bevölkerung im begrenzten Raum auseinandersetzen. Die gesetzten Klimaschutzziele können wir nur gemeinsam erreichen.“

„Besonders wertvoll“, ergänzt Cornelia Rösler, Leiterin des Bereiches Umwelt Deutsches Institut für Urbanistik, „ist, dass die konkreten Erfahrungen aus der Praxis von klimaaktiven Städten, Gemeinden und Kreisen auch für andere Kommunen nutzbar gemacht werden. Das gilt auch und vor allem für die politische Ebene.“ Denn im Arbeitskreis sind auch Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund vertreten. Darüber hinaus pflegt der Arbeitskreis direkten Kontakt zum Bundesumweltministerium sowie zum Fördergeber. „Ziel ist, gemeinsam von den Erfahrungen und Vorbildern zu profitieren. So werden auch konkrete Vorschläge, wie zum Beispiel zur vorhandenen Förderpraxis oder eben zum Handlungsfeld Klimaschutz entwickelt und entsprechende Arbeitspapiere erstellt.“

In Offenbach tauschten sich die Mitglieder des Arbeitskreises vorwiegend über das Thema „Wohnraum schaffen und Klimaschutz umsetzen“ aus. Dabei ging es unter anderem darum, wie sich Schnittstellen in der kommunalen Zusammenarbeit erkennen und Synergien herstellen lassen. Und wie sich auf Bundesebene gute Voraussetzungen für die zukünftige Förderung schaffen und mit der Umsetzung der Stadtentwicklungsziele vereinbaren lassen. Als zweiter Themenschwerpunkt wurde die Methodik der CO2-Bilanzierung anhand des Stuttgarter Modells diskutiert, um eine bundesweit einheitliche Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten.

Inzwischen hat das Deutsche Institut für Urbanistik auch das erste Impulspapier aus dem Arbeitskreis unter dem Titel "Klimaschutz - Schnittstellen und Synergien innerhalb der Kommunalverwaltung" veröffentlicht.

Bildinformation:

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Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz vor dem Klingspor Museum.

Umweltdezernent Paul-Gerhard Weiß begrüßt den Arbeitskreis – hier im Bild mit Heike Hollerbach (links) und Wolfgang Müller von der Stadt Nürnberg.

Fotos: Stadt Offenbach

Offenbach am Main, 23. Februar 2018