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Fred
© FOTO BUSCHI
Der Offenbacher Hegering appelliert an die Hundehalter zu Beginn der Setz- und Brutzeit, vom 15. März bis 31. Juli, Hunde anzuleinen, um Bodenbrüter sowie Jungtiere und deren Eltern zu schützen. Ein freilaufender Hund im Wald oder Flur wird von den Wildtieren als Beunruhigung und Störung wahrgenommen. Die Störung und Beunruhigung wild lebender Tiere ohne triftigen Grund ist verboten.  Das Bundesnaturschutzgesetz regelt in Paragraph 39: „Es ist verboten wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen sowie Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“ Insbesondere gilt diese Regelung in den  Schonzeiten (Setz- und Brutzeit).

Das Ordnungsamt der Stadt Offenbach weist auch auf mögliche Gefährdungen freilaufender Hunde durch Wildschweine hin, wenn diese ihre Frischlinge begleiten. Die Muttertiere können zum Schutze ihrer Kleinen sehr aggressiv reagieren. Besonders gilt dies in den Bereichen von Bieber und Waldhof, wo die Wildschweinpopulation am größten ist.

Der Offenbacher Hegering ist ein Zusammenschluss der hiesigen Jagdpächter, dem der Schutz des Wildes ein hohes Anliegen ist. Vorsitzender ist Gerhard Kröcker. Für eventuelle Rückfragen ist er unter den Telefonnummern 069 871229 oder 0177 5104222 zu erreichen.

Offenbach am Main, 6. März 2019