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© Free-Photos/ pixabay.com
Das Umweltbewusstsein vieler Kunden steigt und damit auch der Wunsch möglichst wenig Plastikverpackungen zu nutzen. Ein Weg dafür ist die eigene Umverpackung beispielsweise für Käse oder Wurst zu nutzen. Damit Kunden mit eigenen Behältnissen einkaufen können, hat das Land Hessen ein Merkblatt herausgegeben. Die Nutzung von eigenen Behältnissen ist grundsätzlich möglich. Die Risikoabwägung liegt aber letztlich beim Verkäufer der Ware. Wichtig ist, dass das mitgebrachte Behältnis sauber ist und für das Abstellen des Behältnisses ein gesonderter Abstellbereich ausgewiesen wird. Damit eine mögliche Verunreinigung des Verkaufsbereichs vermieden wird. Sofern das gegeben ist, spricht in der Regel nichts gegen die Nutzung von eigenen Behältnissen. Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) hat im Auftrag des NABU erhoben, dass alleine in Deutschland für Einweggeschirr und -besteck sowie To-Go-Verpackungen 105.524 Tonnen Plastik im Jahr 2017 verwendet wurden. „Verbraucher*innen können durch ihr Einkaufsverhalten helfen diese Menge zu verringern und den Handel weiter dazu zu motivieren ökologischere Umverpackungen zu verwenden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es in Offenbach bereits an vielen Verkaufsstellen möglich ist das eigene Behältnis befüllen zu lassen. Die Mitnahme des Merkblattes des Umweltministeriums kann behilflich sein, um auch weiterhin skeptische Verkäufer davon zu überzeugen.“, erläutert die Offenbacher Stadträtin Sabine Groß.

Anlage

Umgang mit kundeneigenen Behältnissen - Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbraucher (PDF).

Offenbach am Main, 18. November 2019