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Das Ordnungsamt der Stadt Offenbach hat im Bereich der Fahrradstraße „Senefelder“ im Herbst 2019 einige Messungen durchgeführt, deren Bilanz nun vorliegt. „Die festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen liegen im Rahmen dessen, was wir in anderen 30er-Zonen feststellen“, fasst Ordnungsamtsleiter Peter Weigand die Ergebnisse zusammen.
Test-Fahrradstraße Senefelder
Auch wenn es sich für die Radelnden zum Teil anders anfühlen mag: Die Kontrollen auf der Senefelderstraße ergaben wenig Auffälligkeiten. © SOH

Ein besonderer Gefahrenschwerpunkt lasse sich daher in der Senefelderstraße nicht vermuten.

Ein sogenanntes Seitenradar hing für 13 Tage in der Test-Fahrradstraße. Dieses Gerät misst die gefahrenen Geschwindigkeiten in beide Richtungen 24 Stunden am Tag und zeichnet sie auf. Insgesamt wurden 8.037 Fahrzeuge erfasst.

Die für eine verkehrsrechtliche Beurteilung maßgebliche Geschwindigkeit sagt aus, wie schnell 85 Prozent aller Fahrzeuge fahren. Der hier gemessene Wert betrug 29,5 km/h, die maximale Geschwindigkeit lag bei 57 km/h.

Zudem organisierte die Behörde an zwölf Tagen gebührenpflichtige Messungen. Dabei wurden 729 Fahrzeuge erfasst, von denen:

  • 67 Fahrzeuge mit 31-40 km/h
  • 17 Fahrzeuge mit 41-45 km/h
  • 3 Fahrzeuge mit 46-50 km/h
  • 3 Fahrzeuge mit 51-55 km/h
  • 1 Fahrzeug mit 56-60 km/h

schneller als die erlaubten 30 km/h waren.

Die Kontrolle, ob sich lediglich „Anlieger“ in der Fahrradstraße bewegen, lässt sich laut Ordnungsamtsleiter Weigand nicht mit technischen Mitteln realisieren. Geschwindigkeitskontrollen soll es aber auch 2020 geben.

14. Januar 2020