Sprungmarken
Aktuelles Wetter:bedecktC
Suche
Suche

Seit einigen Wochen ist die Brandschutzerziehung der Feuerwehr Offenbach wieder in den Grundschulen und Kindertageseinrichtungen aktiv.
Brandschutzerziehung der FF Offenbach
v.l.n.r. Das Team der Brandschutzerziehung der Feuerwehr Offenbach: Gudrun Gotta, Andreas Kloda-Lampa, Manga-Künstlerin Christina Plaka, Alexander Habicht, Nicole Habicht und Ulrich Thiele © georg-foto, offenbach am main

Feuer ist Sinnbild der Leidenschaft und eine wärmende Flamme ist schön anzusehen. Wenn diese allerdings außer Kontrolle gerät, wird es gefährlich. Was dann zu tun ist, weiß nach einem Besuch der Brandschutzerzieher jedes Offenbacher Kind. Weil wegen der Corona-Pandemie auch die Brandschutzerzieher pausieren mussten, haben sie die Zeit genutzt und in der Zeit Fotos und Zeichnungen zusammengestellt, mit Texten versehen und aufwändig in A3-Ordner geheftet. Diese konnten dann zur zweiwöchigen Nutzung von den Kitas ausgeliehen und nach gründlicher Desinfektion an die nächste Einrichtung weitergegeben werden. Damit hatten die Erzieherinnen und Erziehern ein gutes Werkzeug in der Hand, um Kindern die Gefährlichkeit von Feuer und den Umgang damit zu erklären.

Seit Kurzem kann die Brandschutzerziehung wieder vor Ort stattfinden. Dabei kommen die Brandschutzerzieher für den theoretischen Teil mit Versuchen in die Einrichtungen, der zweite Teil findet dann in den Häusern der drei freiwilligen Feuerwehren Bieber, Rumpenheim und Waldheim statt. Weil aber auch bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung die Zeit nicht stillsteht, fand unlängst ein Treffen zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung online statt. Außerdem trafen sich die fünf Brandschützer und der Stadtbrandinspektor Sebastian Irgel im Feuerwehrhaus Waldheim um den Vorträgen zu folgen. Am zweiten Seminartag besuchte sie Manga-Künstlerin Christina Plaka, sie hat ihre Zeichnungen zur Brandschutzerziehung jetzt mit fünf weiteren Motiven für die Notrufübung ergänzt. Mit den ansprechenden kindgerechten Abbildungen können auch jene Kinder gut erreicht werden, denen die deutsche Sprache nicht so vertraut ist.

Die Feuerwehrleute der Brandschutzerziehung freuen sich schon darauf, endlich wieder mit den Kindern direkt arbeiten zu können. "Denn", so Brandschutzerzieher Alexander Habicht, "es ist etwas anderes eine Kerze auf einem Foto zu sehen oder sie in echt auspusten zu dürfen.“

Einrichtungen, die einen Besuch der Brandschutzerzieher wünschen, können sich direkt an das Team wenden: brandschutzerziehungoffenbachde