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Gegen 20:55 Uhr meldeten mehrere aufgeregte Passanten den Brand eines in der Ahornstraße abgestellten Altpapiercontainers, der in unmittelbarer Nähe zu geparkten Autos stand. Der Besatzung des nur drei Minuten später eingetroffenen Löschfahrzeuges bot sich jedoch noch ein weitaus größeres Schadensausmaß.

Ein geparkter Pkw stand bereits in Flammen, ein weiterer war durch die enorme Wärmestrahlung bereits schwer beschädigt. Trotz des sofort eingeleiteten Löschangriffs konnte der bereits brennende Pkw nicht mehr gerettet werden.

Doch die fatale Wirkungskette des Feuers erfuhr noch eine weitere Steigerung. Der Tank des Fahrzeugs war durch das Feuer geschmolzen und ca. 80 Liter Benzin ergossen sich auf die Straße und in einen nahe gelegenen Kanaleinlauf.

In einer schnellen Reaktion verschlossen die Einsatzkräfte sofort den Gully, wodurch ein großer Teil des Kraftstoffs aufgefangen werden konnten. Das Benzin konnte daraufhin in Spezialbehälter gepumpt werden, der Kanal musste mit viel Wasser gespült werden.

Über alle Maßnahmen waren ESO und die Kläranlage informiert. In Abstimmung mit dem Notdienst des Umweltamtes, der ebenfalls vor Ort war, konnte auch das verunreinigte Erdreich abgetragen und entsorgt werden.

Insgesamt also ein immenser Folgeschaden der hier, vermutlich durch Brandstiftung an einer Mülltonne, in einer Verkettung entstand. Die Polizei ermittelt nun, Passanten wollen vor Brandausbruch Jugendliche in der Nähe der Brandstelle gesehen haben.