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Fast zeitgleich musste die Feuerwehr Offenbach am Abend des 27.November zwei Einsätze innerhalb des Stadtgebietes abarbeiten.

In der Richard-Wagner-Straße im Stadtteil Lauterborn war eine ältere Frau in der Küche gestürzt und konnte eigenständig nicht mehr aufstehen, während auf dem Herd bereits Ihr Essen anbrannte. Aufmerksame Nachbarn hörten den durch die starke Rauchentwicklung ausgelösten Rauchwarnmelder und alarmierten um 18:56 Uhr umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Auf Grund der gemeldeten Lage erhöhte der Zugführer des ausrückenden Löschzuges der Berufsfeuerwehr bereits auf der Anfahrt das Einsatzstichwort, so dass eine angepasste Versorgung mit Einsatzfahrzeugen und -kräften sichergestellt war.
Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu der Wohnung der gestürzten Frau, retteten diese aus Ihrer verrauchten Wohneinheit und betreuten Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach einer ersten Behandlung durch den Notarzt wurde die Patientin in der Folge in ein Klinikum gebracht.

Um 19:03 Uhr ging ein zweiter Notruf aus der Brandenburger Straße in Bürgel bei der Feuerwehr ein. Die Bewohner einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hatten dort einen Gasgeruch gemeldet. Von den dort eingesetzten Kräften der Feuerwehr Offenbach bestätigten Messungen diese Meldung. Der bei solchen Einsatzstichworten routinemäßig ebenfalls alarmierte Notdienst des Gasversorgers bestätigte die Messungen der Feuerwehr. Ursächlich für den Gasgeruch waren eine defekte Gastherme in der Küche und ein Leck in einer Verteilerleitung innerhalb der Wohnung. Die gesamte Gasversorgung der betroffenen Wohnung musste deshalb vom Notdienst der ENO abgeschaltet werde.
Personen kamen an dieser Einsatzstelle nicht zu schaden. Die Offenbacher Einsatzkräfte wurden bei den beiden Einsätzen von der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg und einem Rettungswagen aus Hanau unterstützt.

Um 20:10 Uhr waren die Einsätze beendet.