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Evakuierung des Stadtteils Offenbach-Kaiserlei
Evakuierung des Stadtteils Offenbach-Kaiserlei © Dokuteam Feuerwehr Offenbach
Am Freitag, 13. April 2018 um 11.45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Offenbach von der Berufsfeuerwehr Frankfurt über einen Bombenfund in der Franziusstraße informiert. Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst betrug der Evakuierungsradius um den Bombenfund 700m. Somit waren auch Teile des Stadtgebietes Offenbach-Kaiserlei betroffen.

Darunter zwei Wohnhochhäuser, ein Hotel und eine Tankstelle. Die Feuerwehr Offenbach wurde in Amtshilfe für das Ordnungsamt tätig und leitete ihren Einsatzbereich über eine dafür einberufene Technische Einsatzleitung.

Die Betreuungszüge des Katastrophenschutz der Stadt Offenbach (DRK und ASB) errichteten in der Schillerschule eine Betreuungsstelle ein, die von 48 Personen, davon 12 Kinder, genutzt wurden. Um ca. 21.20 Uhr war der gefährdete Bereich geräumt. Nach Abschluss der Vorarbeiten konnte um ca. 01.30 Uhr mit der Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst begonnen werden. Die Meldung über die erfolgreiche Entschärfung erfolgte um 02.34 Uhr. Der gefährdete Bereich im Stadtteil Offenbach-Kaiserlei wurde durch den Kampfmittelräumdienst wieder frei gegeben. Ab diesen Zeitpunkt konnten alle Personen die Betreuungsstelle wieder verlassen und zu ihrer gewohnten Umgebung zurückkehren.

Die OVB unterstütze die betroffenen Personen durch Busse, um den Transport zur und von der Betreuungsstelle zu gewährleisten. Alle Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, Einsatzstab der Feuerwehr Frankfurt und der Polizei. Das für alle Beteiligte nicht alltägliche Ereignis lief auf allen Ebenen ruhig und unkompliziert ab.

Der Einsatz für die Kräfte aus Offenbach wird um ca. 05.00 Uhr beendet sein.