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Am Nachmittag des 17. Juli wurde der Leitstelle der Feuerwehr Offenbach von der Notfallleitstelle der Bahn AG eine Rauchentwicklung aus einem von Hamburg nach Chur/Schweiz fahrenden ICE gemeldet. Diese war von einem entgegenkommenden Zug bei der Vorbeifahrt bemerkt und gemeldet worden.

Von der Leistelle Offenbach wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr ergänzt mit Sondereinsatzmitteln, ein Rettungswagen und der organisatorische Leiter Rettungsdienst der Stadt Offenbach an den Hauptbahnhof Offenbach entsandt, wo der ICE zum Halten kommen würde.

Am Bahnsteig
Der angehaltene Zug im Hauptbahnhof © Dokuteam Feuerwehr Offenbach

Von den Einsatzkräften vor Ort wurde der einfahrende Zug erwartet, die Einsatzmaßnahmen vorbereitet, eine notwendige Gleissperrung veranlasst und der Notfallmanager der Bahn AG zur Einsatzstelle alarmiert.

In derLok
Erkundung der Ursache © Dokuteam Feuerwehr Offenbach

Im Maschinenraum des Triebkopfes konnte letztendlich lediglich eine leichte Verrauchung festgestellt werden.
Der Zug wurde vorsorglich geräumt und die insgesamt 860 Reisenden wurden im Hauptbahnhof Offenbach in einen zweiten bereitgestellten ICE verbracht um Ihre Fahrt fortzusetzen. Die Waggons hinter dem Triebkopf wurden mit Messgeräten auf Rauchgase kontrolliert, es konnten jedoch keinerlei Messwerte festgestellt werden - so dass die Reisenden nicht durch den Brandrauch beeinträchtigt waren.
Ein vorbereiteter Löscheinsatz durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr war letztendlich nicht mehr nötig.

Nach Abschluss der genannten feuerwehrseitigen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle vom Einsatzleiter der Feuerwehr an den Notfallmanager der Bahn AG übergeben.
Ursache: vermutlich technischer Defekt
Personenschaden: keine Verletzten
Eingesetzte Kräfte:
19 Berufsfeuerwehr Offenbach,
 2 Rettungsdienst Offenbach,
 1 org. Leiter Rettungsdienst,
 4 Bundespolizei,
 1 Notfallmanager DB AG
Sachschaden in €: noch nicht ermittelt