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Rauchwarnmelder retten Leben
© Feuerwehr Offenbach
Rauchwarnmelder können zwar den Ausbruch eines Brandes nicht verhindern, aber bei einem Wohnungsbrand rechtzeitig warnen. Insbesondere in den Nachtstunden sind Brandausbrüche sehr gefährlich, weil Schlafenden bereits nach kurzer Zeit das Bewusstsein verlieren können. Die Installation von Rauchwarnmeldern ist deshalb wichtig.

Rauchwarnmelder vor und nach dem Urlaub prüfen

Freitag, 13. Juli ist bundesweiter Rauchmeldertag / Tipps zur Wartung der Geräte

Am Freitag, den 13. Juli, ist zum zweiten Mal in diesem Jahr bundesweiter Rauchmeldertag. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weist anlässlich des Ak-tionstages auf die erforderliche Überprüfung von Rauchmeldern hin. Verbraucher sollten die in ihren Wohnräumen installierten Rauchmelder vor und nach jedem Urlaub testen. Nur so können sie sicherstellen, dass diese einwandfrei funktionie-ren und Fehlalarme aufgrund technischer Ursachen vermeiden.

„Gerade in der Urlaubszeit werden Feuerwehren manchmal alarmiert, obwohl es gar nicht brennt. Oft piept der Rauchmelder beim Nachbarn, weil die Batterie leer oder das Gerät verdreckt ist", erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Er ergänzt: „Viele Menschen erkennen den Un-terschied zwischen Alarm- und Warnton eines Rauchmelders nicht. Dabei ist es recht einfach, Alarmtöne von Warntönen oder einem Wecker zu unterscheiden, wenn man sie kennt". Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmel-dern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben" abrufbar unter www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung/rauchmelder-alarmtoene/.

Tipps zur Wartung von Rauchmeldern

„Fehlfahrten der Feuerwehr sollte man auch durch die richtige Pflege der Rauchmelder vorbeugen“, erläutert der DFV-Vizepräsident. Rauchmelder sind gemäß ihrer Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Dazu gehört der Check, ob die Raucheintrittsöffnungen frei zugänglich sind und der Melder voll funktionsfähig ist. Außerdem ist eine Alarmprüfung vorzunehmen. Diese beinhaltet die Auslösung eines Probealarms über die Prüftaste. Bei Rauchmeldern mit austauschbaren Batterien könnte Seite 2 ein Batterietausch notwendig sein. Bei Fehlfunktion oder Beschädigung muss der Melder ausgetauscht werden. Laut DIN 14676 ist ein Rauchmelder spätestens zehn Jahre nach der Inbetriebnahme auszutauschen. Weitere Hinweise zur Rauchmelderpflege gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de/installationund- wartung/rauchmelder-pruefen-und-pflegen/. Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail darmstaedterdfvorg, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Rauchmelderpflicht in Hessen – so ist sie geregelt:

In Hessen sind Rauchmelder seit dem 31.12. 2014 in allen Schlaf- und Kinderzimmern, sowie in allen Fluren, die als Rettungswege aus Aufenthaltsräumen dienen, verpflichtend vorgeschrieben. Für den Einbau ist der Eigentümer, bzw. der Vermieter verantwortlich, für die Wartung der Mieter selbst.

  • Wo müssen Sie Rauchmelder anbringen?
  • Woran erkennt man gute Rauchmelder?
  • Rauchmelder richtig anbringen und prüfen

Auf der Homepage https://www.rauchmelder-lebensretter.de/ finden sie alle Antworten und weitere Informationen.

Der Flyer informiert in allen gängigen Fremdsprachen über die Auswahl und Installation eines Rauchmelders.