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Oberbürgermeister und zuständiger Dezernent Dr. Felix Schwenke, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Branddirektor Dr. Michael Eiblmaier, Ausbildungsleiter Markus Wenzel; die Frauen-und Gleichstellungsbeauftragte Ina Sittmann, Jochen Wedmann, Marcel Schäfer, Benjamin Plößer, Peter Taplik, Sven Szekulla, Alin Schaaf und Dominik Roggenkamp © georg-foto,offenbach am main/Stadt Offenbach
Die Feuerwehr der Stadt Offenbach stellt neue Auszubildende für die Berufsfeuerwehr jedes Jahr zum 1. Februar ein. Am Freitag, 2. Februar, begrüßten Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Leitender Branddirektor Uwe Sauer, stv. Leiter der Berufsfeuerwehr Branddirektor Dr. Michael Eiblmaier, Ausbildungsleiter Markus Wenzel sowie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Ina Sittmann eine Brandmeisterin und sechs Brandmeister. Sie beginnen nun ihre zweijährige Ausbildung bzw. führen ihre Ausbildung bei der Feuerwehr in der Rhönstraße fort.

„Zum vierten Mal startet eine Frau die Ausbildung zur Brandmeisterin auf unserer Wache. Wir sind stolz darauf, dass es uns gelingt für unsere Feuerwehr Frauen zu gewinnen“ sagt Dr. Felix Schwenke, zuständiger Dezernent für die Feuerwehr. „Noch sind Frauen, die den Beruf Feuerwehrfrau ergreifen möchten, eher selten. Das Interesse nimmt aber stetig zu, dies merken wir an den jährlichen Bewerbungen von Frauen. Frauen, die in der Freiwilligen Feuerwehr oder im Rettungsdienst ehrenamtlich tätig sind, nehmen die Berufsfeuerwehr auch als potentiellen Arbeitgeber wahr“ sagt Uwe Sauer, Leiter der Berufsfeuerwehr.

Ina Sittmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Feuerwehr, begleitet die Interessentinnen aktiv im Vorfeld des Auswahlverfahrens: „Ein Vorbereitungsangebot in Form von Workshops zur Erprobung der physischen Eignung sowie der handwerklichen Fähigkeiten zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Frauen können prüfen, ob der Beruf Feuerwehrfrau für sie der Richtige ist.“

Interessanter und umfangreicher Ausbildungsgang

Nun heißt es für die Neulinge sich auf die umfassende Ausbildung zu konzentrieren: nach einem 8-wöchigen Vorbereitungslehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule beginnt der Grundausbildungslehrgang. Weitere Stationen sind neben Wachpraktikum auf der Feuer- und Rettungswache die Ausbildung zur Rettungssanitäterin bzw. Rettungssanitäter, die Ausbildung in der Leitstelle, Erwerb der Führerschein-Klasse CE, verschiedene Sonderlehrgänge und das Sportabzeichen.  Mit sieben Auszubildenden ist der diesjährige Ausbildungsgang voll besetzt. „Wir heißen alle herzlich willkommen und wünschen viel Erfolg!“ sagte Dr. Schwenke.

Im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst sind primär die operativ tätigen Feuerwehrleute angesiedelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Laufbahngruppe bilden das breite Fundament der Berufsfeuerwehr. Nach einer zweijährigen Ausbildungszeit werden sie fast ausschließlich im Einsatzdienst, im städtischen Rettungsdienst und in der Leitstelle eingesetzt. Sie retten, löschen, bergen und schützen im klassischen Sinne des allgemeinen Leitbildes der Feuerwehr.

In den Zeiten, in denen keine Einsätze anstehen, sorgen sie dafür, dass die Feuerwehrfahrzeuge sowie die komplexen und teilweise hochtechnisierten Einsatzgeräte gewartet und instand gesetzt werden, damit sie im Falle eines Einsatzes sofort und vor allem zuverlässig funktionieren.

Wer sich im mittleren Dienst besonders bewährt und ein spezielles Auswahlverfahren mit Erfolg durchlaufen hat, kann in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst aufsteigen und dort neue Aufgaben wahrnehmen.

Aktuelle Stelleninformationen bei der Berufsfeuerwehr

Während die Neuen ihre Ausbildung starten, laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Auswahlverfahren an. Informationen zur Stellenausschreibung für den nächsten Ausbildungsgang „Brandmeisterin und Brandmeister für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst“ finden Sie hier: www.offenbach.de/feuerwehr-als-arbeitgeber. Interessierte Frauen können sich auch an Ina Sittmann wenden unter ina.sittmannoffenbachde.

Offenbach am Main, 5. Februar 2018