Open Call zur Ausstellung »was wird«
Das Jubiläum mit den Ausstellungen Hundert Jahre BOK »was war«, »was ist«, »was wird«
Der Bund Offenbacher Künstler e.V. (BOK) realisiert 2026 anlässlich seines 100 jährigen Jubiläums drei Ausstellungen im Offenbacher Haus der Stadtgeschichte.
Die dritte Ausstellung »was wird« soll sich mit der Zukunft beschäftigen.
Hundert Jahre Bund Offenbacher Künstler »was wird«
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Bewerbungsfrist bis 30. April 2026
Ansprechpartnerin bei Unklarheiten ist Anja Hantelmann: anja.artwebde
Das Jubiläum mit den Ausstellungen Hundert Jahre BOK
»was war«, »was ist«, »was wird«
Der Bund Offenbacher Künstler e.V. (BOK) realisiert 2026 anlässlich seines 100 jährigen Jubiläums drei Ausstellungen im Offenbacher Haus der Stadtgeschichte. Die erste Ausstellung „was war“ beschäftigt sich mit der Geschichte des Vereins. Die zweite Ausstellung „was ist“ ist eine Gruppenausstellung von 39 Mitgliedern und zeigt gegenwärtige Aspekte ihrer künstlerischen Arbeit. Die dritte Ausstellung „was wird“ soll sich mit der Zukunft beschäftigen.
Das Thema »was wird«
Die Zukunft ist offen, sie entwickelt sich. Genauso darf sich die Ausstellung, zumindest ein Stück weit, im Ausstellungszeitraum entwickeln. Der Dialog ist das zentrale Thema: Zwischen Kunst und Betrachter:in, zwischen Künstler:in und Stadtgesellschaft, zwischen Kolleg:innen. Wir betrachten Kunst als offenen Dialog, in dem Bedeutungen gemeinsam verhandelt und kontinuierlich hinterfragt werden können. Zentrale Themen des Dialogs sind: Austausch, Interaktion, Kooperation, Offenheit und möglicherweise auch Partizipation. Unser Verständnis von Dialog: Kunst als reflexiven, kokreativen Prozess zu verstehen, der durch Austausch und Beteiligung formt. Abgerundet durch ein Begleitprogramm entsteht eine Art Forschungslabor. Willkommen sind Arbeiten, die sich dem Thema „was wird“ dialogisch widmen.Professionelle Künstler:innen, Künstler:innenkollektive aller Sparten können sich bewerben.
Der Ort
Zur Verfügung steht die Industriehalle (156 qm) im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach am Main Das Haus der Stadtgeschichte ist 2004 durch den Zusammenschluss von Stadtmuseum und Stadtarchiv entstanden. Es befindet sich in einem 1896 fertiggestellten Gebäudekomplex mit Verwaltungs- und Fabriketagen, dem einstigen Produktionsort der 1733 gegründeten Tabakfabrik der Familie Bernard. Das Museum erstreckt sich mit seiner Dauerausstellung zur Stadtgeschichte über zwei Etagen des ehemaligen Fabrikgebäudes und nutzt eine ehemalige, nun multifunktional eingerichtete Industriehalle für Wechselausstellungen und weitere Veranstaltungen.
Der Zeitraum
Ausstellungsdauer: 28. August bis 1. November 2026
Ausstellungseröffnung: Do. 27. August 2026
Die Bewerbung
Bitte füllt das Bewerbungsformular aus und reicht es zusammen mit folgenden Unterlagen (max. 10mb) über folgenden Link ein:
Bewerbungslink (Öffnet in einem neuen Tab)
In einem PDF
— Portfolio mit Beispielen eigener künstlerischer Arbeiten
— Konzept/Projektbeschreibung (max. 500 Zeichen)
— Visualisierungen/Skizzen/Fotos/Ausstellungsansichten (pdf)
— Technische Angaben (Material, Platzbedarf, Gewicht, Maße, etc.)
Aufgrund der eingereichten Unterlagen wird über die Teilnahme am Bewerbungsprozess
entschieden.
Eine unabhängige Jury wählt zeitnah aus. Ausgewählte Künstler:innen werden spätestens bis 01. Mai benachrichtigt. Anlieferung der Arbeiten: 18.-19. August 2026 (Mi 18. 14-17 Uhr und Do 19. 15-20 Uhr) im Haus der Stadtgeschichte Offenbach.
Wir freuen uns über alle Bewerbungen, unabhängig von Geschlecht, Alter, kultureller und sozialer Herkunft, Behinderung, Religion, Nationalität, Weltanschauung, sexueller Orientierung und Identität.
(In Ausnahmefällen wird ein Zuschuss für Transport- oder Materialkosten gewährt.)
Der Verein
Schon seit 1926 ist der BOK e.V. eine Konstante im wechselvollen Kunstleben Offenbachs, ein von den Künstlerinnen und Künstlern geführter Verein mit insgesamt 47 Mitgliedern. Veranstaltungen und Ausstellungen in seiner Galerie/Salon werden seit jeher von den Mitgliedern selbst konzipiert und realisiert. Der BOK e.V. ist ein lebendiger, sich weiter entwickelnder Teil der zeitgenössischen KunstSzene, und will dies auch in Zukunft sein. In Vergangenheit und Gegenwart hat sich der Bund Offenbacher Künstler e.V. als unverzichtbarer Bestandteil des regionalen Kulturlebens erwiesen. Der Verein beschränkt sich nicht auf den Austausch seiner Mitglieder untereinander, sondern sucht immer Wege, die Werke seiner Mitglieder der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies geschieht in zahlreichen Ausstellungen auch jenseits der eigenen Galerie und auch außerhalb der gängigen Orte der Kunstpräsentation — auch im Ausland. Einige Mitglieder sind Preisträger verschiedener Stiftungen. Neben den Künstler:innen des Vereins gibt der BOK e.V. auswärtigen und jungen Künstler:innen als Gäste eine Plattform um mit dem interessierten Publikum in regen Austausch zu treten. Gepflegt wird die Vernetzung mit Museen, der Hochschule für Gestaltung HfG und weiteren kulturellen Institutionen unserer Stadt. Willkommen sind Kooperationen mit Kunstvereinen und anderen künstlerischen Gruppierungen sowie alternative Kunstprojekte. Und das auch weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Ursprünglich als Verein für bildende Künstlerinnen und Künstler gegründet, ist der BOK e.V. auch für andere Kunstsparten offen, will den Kontakt unter den Künstlern und den Kunstrichtungen fördern. Sowohl Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Multi-Media, Performance als auch Musik, Literatur, Film und Tanz finden einen Platz im Galerie/Salon BOK e.V..
Frage & Antwort
Was kann ich einreichen?
Zugelassen sind künstlerische und experimentelle Arbeiten sämtlicher Kunstgattungen,
Techniken und Methoden, auch ortsspezifische Interventionen sind willkommen, die Zukunft
sinnlich erfahrbar machen.
Kann ich als Einzelkünstler:in teilnehmen?
Ja, wenn das Thema Dialog einen zentralen Aspekt der Arbeit ausmacht.
Können wir als Künstler:innengruppe/Kollektiv teilnehmen?
Jegliche Form von Zusammenarbeit ist erwünscht. Kollektives Arbeiten sehen wir als
Zukunftsmodell.
Was bedeutet dialogisch?
Wir betrachten Kunst als offenen Dialog, in dem Bedeutungen gemeinsam verhandelt und
kontinuierlich hinterfragt werden können. Zentrale Themen des Dialogs sind: Austausch,
Interaktion, Kooperation, Offenheit und möglicherweise auch Partizipation. Unser
Verständnis von Dialog: Kunst als reflexiven, ko-kreativen Prozess zu verstehen, der durch
Austausch und Beteiligung formt.
Kann ich/können wir auch einen Beitrag im Begleitprogramm anbieten?
Kannst du gerne. Könnt ihr gerne
Wenn ich bis 01. Mai nicht informiert worden bin, heißt das, dass ich/wir nicht an der
Ausstellung beteiligt bin/sind?
Richtig. Um die Organisation zu vereinfachen, werden wir zunächst nur die Teilnehmenden
informieren. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten alle anderen Nachricht.
Wer ist in der Jury?
Es liegen noch nicht alle Zusagen vor. Uta Schneider und Anja Hantelmann (Organisatorinnen
des Projekts und Mitglieder des BOK) sowie Kolleg:innen der freien Szene bzw. von
Künstler:innenkollektiven sind am Auswahlprozess beteiligt.
Bis wann müssen meine/unsere Arbeiten nach Ausstellungsende abgeholt sein?
Der Abbau erfolgt jeweils am Tag nach Ende der Ausstellung (2. November 2026) durch die
Künstler:innen und den BOK. Der Raum muss so übergeben werden, wie er vorgefunden
wurde.
Sind die Arbeiten während der Ausstellungsdauer versichert?
Für Transport im Inland und während der Ausstellungsdauer sind die Arbeiten versichert.
Wie erfolgt der Aufbau?
Das Team Haus der Stadtgeschichte und Mitglieder des BOK kuratieren und bauen auf.
Die ausgestellten Kunstwerke müssen mit Hängeösen versehen sein (gehängt wird an
Nylonseilen). Bei Installationen technischer Art (Video/Ton etc.) werden allgemein
verständliche Betriebsanleitungen für das Museumspersonal benötigt.
