Monika Krämer führt am Sonntag, 12. April, von 15 bis 16 Uhr durch das Haus der Stadtgeschichte und spricht über die Hugenotten.
Französische Nachnamen zeigen es noch heute, Offenbach ist eine Stadt, die stark von der hugenottischen Zuwanderung profitiert hat. 1699 erlaubte der ebenfalls reformierte Graf Johann Philipp von Isenburg seinen Glaubensgenossen die Zuwanderung in die Stadt und stattete die wachsende Gemeinde 1710 mit Privilegien aus. Viele hugenottische Familien waren renommierte Handwerker und trugen so aktiv zum wirtschaftlichen Aufschwung und zur kulturellen Blüte der Stadt bei. Die d´Orvilles waren Mitbegründer der ersten Schnupftabakmanufaktur in Offenbach, die Familie André begründete einen der ältesten noch existierenden Musikverlage der Welt und erlangte durch die Publikation von Mozartnoten Weltruhm.
Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person.
