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Leopold Bode: Mitteltafel des Triptychons „Die Sage von Pippin und Bertha"
Leopold Bode: Mitteltafel des Triptychons „Die Sage von Pippin und Bertha" © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Schack, München (Foto: Sibylle Forster)
Es wird um Mithilfe bei der Suche nach Werken Leopold Bodes gebeten.

Hinweise werden an den Leiter des Museums, Dr. Jürgen Eichenauer, oder Kuratorin Katja M. Schneider erbeten unter der Tel.-Nr. (069) 80 65 – 24 46 oder der E-Mail-Adresse: haus-der-stadtgeschichteoffenbachde.
Zu den reizvollsten, heute aber kaum mehr bekannten Facetten der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts gehören die erzählenden, mehrteiligen Bilderfolgen, die Maler der Spätromantik nach Stoffen aus Literatur, Sage und Mythos geschaffen haben. Zu diesen Künstlern zählt auch der in Offenbach geborene Maler Leopold Bode (1831-1906). In bemerkenswerten und eigenständigen Werken (Malerei und Graphik) führte er das Werk seines Lehrers Edward von Steinle (1810-1886) fort und zählt somit zu den letzten Vertretern einer Kunstrichtung, die erst in jüngerer Vergangenheit wieder Aufmerksamkeit erlangen konnte.

In einem Kooperationsprojekt der Münchner Sammlung Schack mit dem Clemens Sels Museum Neuss wird, in Zusammenarbeit mit dem Haus der Stadtgeschichte in Offenbach am Main, eine Auswahl besonderer Werke von Lehrer Edward von Steinle und seinem Schüler Leopold Bode zu sehen sein (in München Ende 2018, in Neuss Anfang 2019).

Zahlreiche Museen zählen Gemälde und Zeichnungen Steinles zu ihren Beständen. Anders verhält es sich mit den Werken Leopold Bodes. Zu seinen Auftraggebern und Käufern zählten auch Offenbacher Bürger. Es wird vermutet, dass sich noch heute etliche Werke in Privatbesitz im Großraum Offenbach befinden. Darunter zum Beispiel auch ein mehrteiliger Aquarellzyklus mit Bildern zur Lohengrinsage.

Es wird um Mithilfe bei der Suche nach Werken Leopold Bodes gebeten. Seine Gemälde sind von großer malerischer Qualität. Überdies lassen sich die Objekte über eine gut lesbare Signatur eindeutig dem Maler zuordnen. Am unteren Bildrand – zumeist in der linken oder rechten Ecke – findet sich der Name, gelegentlich um den ausgeschriebenen oder auch abgekürzten Vornamen ergänzt („Leop. Bode“).

Signatur auf einem Bild von Leopold Bode
Signatur auf einem Bild von Leopold Bode © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Schack, München (Foto: Sibylle Forster)