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Ausstellungsschriftzug "Jos, er hat noch Alle beisammen"
© Jos Diegel
Jos Diegel
26. Januar – 24. März 2019
Vernissage: Samstag, 26. Januar 2019, 17 Uhr
Einführung: Norman Hildebrandt
Musik: Parallelwelpen (post-populäres Performance Panoptikum)
Finissage: Sonntag, 24. März 2019, 15 Uhr
Jos Diegel beschäftigt sich und spielt mit gesellschaftspolitischen und normativ-narrativen Strukturen. Er begreift seine fröhliche, interdisziplinäre Experimentalwissenschaft im Verhandeln und Konstruieren von Situationen.

Seine Mittel sind Videokunst, Film, Installation, Malerei, Performance und Theater. Die Arbeiten, Filme und Projekte des HfG-Absolventen (Hochschule für Gestaltung, Offenbach) finden seit geraumer Zeit nationale und internationale Beachtung.

Zu der Ausstellung gibt es verschiedene Veranstaltungen. Diese werden vor dem jeweiligen Termin nochmal angekündigt. Hier die Übersicht des Begleitprogramms:

FAMILIENFRÜHSTÜCK »MALEN MIT JOS«
Sonntag, 10. Februar 2019, 11 – 14 Uhr
Kein Eintritt. Anmeldung bis 31. Januar 2019.

Wir laden Groß und Klein zum gemeinsamen Schmausen, Staunen und Gestalten ein. Die Eltern können sich in Ruhe vom Offenbacher Künstler Jos Diegel persönlich durch die aktuelle Ausstellung »Jos, er hat noch alle beisammen« führen lassen. Im Anschluss an die Führung wird der Künstler mit den Kindern themenbezogen kreativ werden. Der Titel »Malen mit Jos« verrät schon alles:
Es wird bunt, wild, exzessiv! Auch für das leibliche Wohl ist während des gemeinsamen Vormittags gesorgt. Über Spenden freuen wir uns.

KINDER-WORKSHOP »GESTERN UND HEUTE«
JOS DIEGEL
Samstag, 23. Februar 2019, 11 – 13 Uhr
Richtet sich an Kinder zwischen 6 – 10 Jahren.
Anmeldung erwünscht. Eintritt frei.

Drei, zwei, eins – ACTION! Der Workshop »Gestern & Heute« wird dieses Mal vom Künstler Jos Diegel geleitet und ist dem Experimentieren mit Film gewidmet, mit bloßen Händen, ganz ohne Filmtechnik. Dabei wird 35-mm-Zelluloid-Filmmaterial bemalt, zerkratzt und bearbeitet, auseinander geschnitten, neu montiert und am Ende zu einem Gesamtwerk aller beteiligten Filmemacher/innen zusammengefügt! Das Filmergebnis wird später im Internet öffentlich zugänglich sein. Jos Diegel ist Filmkünstler und Maler. Seine aktuelle Ausstellung »Jos, er hat noch alle beisammen« ist im Haus der Stadtgeschichte zu sehen.

WORKSHOP »35-MM«
JOS DIEGEL
Samstag, 23. Februar 2019, 14 – 17 Uhr
€ 20 Eintritt. Anmeldung erwünscht.

Während des Workshops wird gemeinschaftlich ein Kurzfilm hergestellt, und zwar ohne Verwendung von Kamera- oder Tontechnik. Es wird lediglich ein aus Hollywood-Filmen bekannter 35-mm-Zelluloidfilm (»Normalfilm«) eingesetzt. Das Material wird bemalt, zerkratzt und bearbeitet, auseinander geschnitten und neu montiert. Werden Sie Teil eines wilden, kinematographischen Abenteuers, das im Anschluss an den Workshop digitalisiert und unter Nennung aller Beteiligten in den »Filmcredits online« frei zugänglich veröffentlicht wird.

FILMVORFÜHRUNG »DOPPELSCREENING«
ANJA CZIOSKA, JOS DIEGEL
Mittwoch, 20. März 2019, 19 Uhr
Eintritt: € 5. Keine Anmeldung erforderlich.

»Der Herbst des Untergrunds« ist ein experimenteller Dokumentarfilm von Jos Diegel aus dem Jahr 2018. Mit einer 16-mm-Kamera und von Hand bearbeitetem 35-mm-Filmmaterial zeichnet er ein psychogeografisches Dokument kreativer Stadtentwicklung und zeitgenössischer Kulturlandschaft. Einen Fokus legt der Film auf die Situation des gesellschaftlichen und kulturellen Umbruchs der Stadt Offenbach und der dortigen Künstler*innenschaft, und zwar am Bild des »Artspace Rhein-Main« im Hafenviertel (2013) unter Leitung von Anja Czioska, Kultur- und Filmemacherin. Ihr Film »The Rise of the Underground« von 2011 führte sie mit ihrer 16-mm-Kamera von 2009 bis 2011 auf eine Reise quer durch die regionale Kunstszene. Sie filmte befreundete Künstler*innen in ihren Ateliers, bei Ausstellungseröffnungen, Performances und Kunstevents. Im Anschluss an die Filme sprechen Jos Diegel und Anja Czioska über ihre Schnittmengen als Filmemacher*innen und Kulturschaffende. Es geht um Aktuelles und Vergangenes, über Achsen und Brüche im Spannungsfeld Stadt – Kunst – Entwicklung.