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Filmstreifen mit Darstellern, Kunstwerk mit Filmkamera.
© Gemeinfrei
Die Reise nach Tilsit
Freitag, 24. Januar 2020, 15 Uhr
Viktoria - Die Geschichte einer Liebe
Freitag, 28. Februar 2020, 15 Uhr
Mit Dr. Rosemarie Killius.
Eintritt 5 €. Keine Anmeldung erforderlich.
Auch 2020 zeigt Dr. Rosemarie Killius im Rahmen Ihrer Filmvorträge zwei Filme je Halbjahr, erläutert die Hintergründe und diskutiert im Anschluss mit dem Publikum den Inhalt. Hier folgen die Filme des 1. Halbjahr 2020.

»DIE REISE NACH TILSIT«
Deutscher Spielfilm (1939) nach einer Vorlage von Hermann Sudermann

Freitag, 24. Januar 2020, 15 Uhr

NS-Regisseur Veit Harlan änderte in seinem Spielfilm »Die Reise nach Tilsit« den Schluss, im Gegensatz zur naturalistisch-mystischen Erzählung von Hermann Sudermann. In dieser Verfilmung geht es um ein Ehedrama, das sich immer mehr zuspitzt, und dabei antipolnische Ressentiments schürt. Obgleich auf ideologischer Linie, missfiel der Film Reichspropagandaminister Goebbels und erhielt keinerlei Auszeichnungen. Die Drehorte befanden sich in Ostpreußen, unter anderem in Tilsit, wo noch in einigen Bildern der ehemals berühmte Pferdemarkt zu sehen ist.

»VIKTORIA – DIE GESCHICHTE EINER LIEBE«

Freitag, 28. Februar 2020, 15 Uhr

Der Regisseur Carl Hoffmann erzählt in seinem ersten Regieauftrag »Viktoria
– Die Geschichte einer Liebe« eine in Norwegen angesiedelte Geschichte von
Anpassung, bedingungslosem Gehorsam und Verzicht. Thema ist die unglückliche Liebesgeschichte zwischen einem verarmten Schlossfräulein und dem Sohn eines Müllers. Dieser entwickelt sich zu einem berühmten Dichter, während die zum Verzicht getriebene Geliebte vereinsamt. Drehbuchautor ist der Filmregisseur Robert A. Stemmle, der durch Unterhaltungsfilme (Kriminalfilme und Komödien) bekannt wurde.